Plattenkritik

Tidal - s/t

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Release Date: 01.01.1970

 

So endlich habens die Tidal Jungs geschafft ihren 10“er rauszubringen ,hat ja lang genug gedauert ,dafür dass die Aufnahmen schon im Oktober fertig waren ;-).Naja dafür hab ich lang genug gebraucht bis ich diese Review endlich auf Reihe bekommen habe.
Auf der Scheibe sind insgesamt 8 Songs, wovon der letzte sogar einen deutschen Text hat, mehr davon. Musikalisch wird hier recht metallischer, chaotischer Hardcore mit vielen Breaks geboten,wobei sich langsame, goovig-moshige Parts mit schnellen oder chaostischen Parts ab. Auch gewisse San Diego Style Einflüsse mutmaße ich zu erkennen, zB bei dem Jazzigen Part in Song 5. Vor allem wenn dann noch ein Synthie dazukommt, wie bei “new mafia“ gefällts mir besonders. Bloß die recht hohe kreischige Stimme ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn diese Hürde überwunden ist, ist es wirklich eine sehr feine Sache. Cool finde ich auch den Bassstyle , der mich etwas an Acheborn erinnert. Die Texte sind teils sozialkritisch ,teil persönlicher Natur und gefallen mir recht gut. Gerade aber der deutsche Gesang steht Tidal sehr ,mehr davon!
Die 10“ gibt’s in 3 Farben ,schwarz, weiß und multicolored ,wobei letztere wohl schon weg sind. Alles inb allem eine sehr gute und auch abwechslungsreiche Scheibe,die ich wirklich empfehlen kann.

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