Plattenkritik

Tiny Y Son - Embracing Uncertainty

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 11.05.2007
Datum Review: 02.05.2007

Tiny Y Son - Embracing Uncertainty

 

TINY Y SON aus Bremervörde platzen druckvoll, unerwartet und auf hohem Niveau in meine Wohnung und präsentieren ihren jüngsten Longplayer "Embracing Uncertainty". Das Album ist der Nachfolger zu ersten EP "Conversation Zero" und erscheint via Record Of The Year.

Der Sound der 5 Jungs ist zwar nicht gerade absolut neu und revolutionär, aber man hat die entsprechende Mixtur schon lange nicht mehr derart energetisch und ambitioniert auf die Ohren bekommen. Wir befinden und im Temporeichen, melodischen Hardcore, der mit jede Menge Elementen aus den Bereichen Punkrock, Metal und Emocore gespickt wurde. Die dynamischen Strukturen dominieren den Sound von TINY Y SON währen gezielt eingesetzte Breakdowns und das eine oder andere Metal Riff für den gewissen Härtefaktor sorgt. Das Ganze erinnert mich stark an die THRICE zu ihren "The Illusion Of Safety" zeiten obwohl der harte Gesang deutlich härter ausfällt und auch die cleanen Passagen in anderen Bereichen angesiedelt sind. Stolze 15 Songs zieren den Longplayer von TINY Y SON und er rotiert rund und gut ausbalanciert im heimischen CD Player. Also behaltet die Tourmaschine am laufen, denn ich will mir das Resultat gerne auch mal Live zu Gemüte führen.


Tracklist:

01. Jon Doe Flatlines
02. We Are Valid
03. Decades Of Bitter Sleep
04. Paper Soldiers & Velvet
05. My Sterling Blade In Your Tennessee Throat
06. The Uranium Issue Of Dogma Lovers
07. Downfall Of A Kid's Heart
08. Rifle The Rainforest
09. Crossing A Minefield In Clownshoes
10. Execute Subeterranean Parasites
11. Chasing Ghosts
12. No Purity In Loser's Alley
13. Constant Wars
14. Bleary Eyed
15. Voodoo Complex

Alte Kommentare

von si 04.05.2007 22:16

...die songs auf myspace haben ja schonmal mächtig dampf!!

von j 05.05.2007 03:15

Für ein Debüt Album beachtlich stark, keine Ausfälle, toller Mix und vorallem eine unglaubliche frische.

von Yannick 05.05.2007 14:22

gestern live gesehen und ich muss sagen: nicht schlecht. hoffentlich legen die jetzt nicht auch noch so ne entwicklung richtung stadion-emocore hin, weil die aktuellen sachen sehr geil sind, sehr energiereich und stellenweise sehr wütend. gefällt mir für so emocore erstaunlich gut...

von silent 05.05.2007 15:25

Es ist ja auch nicht wirklich Emocore, alleine die Texte haben damit rein garnichts zu tun, die Musik auch eher weniger ...

von Yannick 06.05.2007 11:53

ja stimmt...hardcore mit emo....leider ist mir keine beschreibung mit 50 wörtern eingefallen, um das wörtchen emocore zu umgehen....ich hol mal die tüte erbsen zum zählen!

von silent 06.05.2007 13:16

Für mich ist es Punkrock ähnlich wie Strike Anywhere, gepaart mit Hardcore Einflüssen und ner kleinen Prise Metal, das wort Emocore ist an dieser Stelle einfach nur falsch, oder kennst du nur die myspace Songs ? Dann könnt ich deine Aussage ein wenig verstehen ...

von Yannick 06.05.2007 14:21

nein ich hab sie live gesehen, wie oben gesagt. und von mir aus ist da auch punk mit drin, wayne? der cleane gesang klingt nach emogesang(nicht negativ gemeint, er singt ja gut) und das geschrei in kombination mit der musik nach hc...ergibt für mich emocore und wie du das nennst is mir gelinde gesagt ziemlich wurst....als ob emocore ein negatives label wäre, hör dir doch einfach den ursprünglichen emo ausen 80\'ern an, das war auch sehr punkig....

von silent 06.05.2007 16:25

Ich hab nie gesagt das ich Emo als ein negativ Attribut ansehe, ist meiner meinung nach eben nur unpassend, egal jetzt ...

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Torben

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