Plattenkritik

Tombstoned - Tombstoned

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Release Date: 15.11.2013
Datum Review: 15.12.2013

Tombstoned - Tombstoned

 

Irgendwo zwischen Doom Metal und Stoner Rock trifft man die Finnen von TOMBSTONED. So unaufgeregt wie sich diese Mischung anhört, klingt sie dann auch. Auf den sechs Liedern ihres Debüt lässt das Trio man mal so gar keine Hektik aufkommen. Überzeugen kann man dabei aber nur bedingt. Zwar arbeiten TOMBSTONED nicht mit sonderlich komplexen Melodielinien, so wirklich hängenbleiben möchte aber auch nach mehreren Durchläufen nicht viel. „Daze Of Disintegration“ oder „Rat Race“ sind dabei bei Leibe keine schlechten Lieder, Strukturen an denen man festbeißen kann existieren aber kaum. Einzig, dass Sänger Jussi frappierende Ähnlichkeit mit THE-CURE-Frontmann Robert Smith hat, bleibt schon nach wenigen Durchläufen haften. So bleibt „Tombstoned“ eine nette Angelegenheit, birgt durchaus Potential, wird aber nicht oft den Weg in den CD-Spieler finden. Wenn es denn Finnen auf kommenden Veröffentlichungen gelingt ihre eigenwillig verschrobene Atmosphäre mit zwingenderem, vielleicht etwas eingängigerem Songwriting zu kombinieren, darf man gespannt sein. Vielleicht hätte ich vor dem Konsum der Platte aber auch irgendwelche Substanzen konsumieren müssen, damit sie zündet – Wer weiß...

Tracklist:

01 Through Days
02 Daze Of Disintegration
03 Rat Race
04 The End
05 Faded
06 Last Waltz

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Manuel

Autoren Bio

Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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