Plattenkritik

Tormented - Graveyard Lust

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Release Date: 09.03.2012
Datum Review: 22.05.2012

Tormented - Graveyard Lust

 

TORMENTED wollen nur spielen – Und zwar Schwedentod der ganz klassischen Art. Drei Jahre nach ihrem Debütalbum „Rotten Death“ servieren die Schweden mit „Graveyard Lust“ eine EP die sich gewaschen hat. Natürlich gehören TORMENTED damit nicht zu den innovativsten Band der Musikgeschäfts. Sie schaffen es jedoch mit ihrer Spielfreude den Vibe der Anfang der Neunziger in Schweden vorherrschte perfekt einzufangen.

„Graveyard Lust“ versetzt den Hörer ab dem ersten Schlag der Glocke im eröffnenden Titelstück zurück in die Zeit des Elchtods. DISMEMBER, ENTOMBED und GRAVE geben sich die Hand. Abgerundet mit kleinen Sprachsamples zu Beginn einiger Songs kreieren TORMENTED eine morbide Atmosphäre und haben den geneigten Hörer ab Sekunde 1 auf ihrer Seite. Meist im Up-Tempo, bekommt man hier mit „Simply Twisted Death“, „Horror Of The Faceless Dead" oder „Revel In Blood“ einen Hit nach dem anderen um die Ohren geprügelt. Die Zutaten sind bekannt, die Mischung auch – das Ergebnis schmeckt aber einfach immer wieder!

Wer dem Elchtod zugetan ist, wird nach dem Hören der EP mit einem breiten Grinsen auf die Repeat-Taste drücken und während des zweiten Durchlaufs „Left Hand Path“ irgendwo im Plattenschrank suchen. Die Schweden rund um Andreas Axelson (Scar Symentry, Ex-Edge Of Sanity) erfinden das Rad auf keinen Fall neu, wissen mit ihrer Verbeugung vor den alten Helden aber durchweg zu überzeugen.

Tracklist:
1. Graveyard Lust
2. Revel In Blood
3. Slowly Twisted To Death
4. Sacrifice The Dead
5. Sick In The Head
6. Horror Of The Faceless Dead

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Manuel

Autoren Bio

Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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