Plattenkritik

Torpedo - In The Assembly Line

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Release Date: 29.02.2008
Datum Review: 05.02.2008

Torpedo - In The Assembly Line

 

Das hier ist Indierock mit wie im Bandinfo richtig angekündigten Krautrock- Anleihen und zudem recht gefälligen Songs. Gitarre, Keyboard und ein stellenweise etwas nöliger Gesang bestimmen das Soundbild. Angenehm dass sich TORPEDO nicht wirklich mit einer anderen Band vergleichen lassen. Mit dabei sind übrigens Mitglieder von TIGER LOU und den mittlerweile aufgelösten SEVEN FEET FOUR.

Wer erstere mag sollte mal reinschnuppern. Im großen und ganzen ist diese Platte wohl überwiegend dem geschuldet was man den „englischen“ Indie- Sound nennt. Und in der gedanklichen Verlängerung mag man TORPEDO auch das Potenzial zu größerem im Indie- Bereich unterstellen. Leider stellt sich bei zunehmendem Hören so etwas wie emotionale Indifferenz ein. Zu deutsch: Man hört diese Platte, findet sie irgendwie gut, aber aus der Kiste rauskramen wird man sie wohl letztendlich doch nie mehr. Ob das an dem etwas sterilen Sound liegt oder einfach an den glatt vorbeiziehenden Songs sei dahingestellt, doch Fakt ist dass sich auch nach mehreren Hördurchgängen kein Aha- Erlebnis einstellen möchte.


Tracks:

1. HOSPITAL
2. HANG ME HIGH
3. ASSEMBLY LINE
4. FROM RUSSIA WITH LOVE
5. I DONT DIG THE HEARTACHE BUT THE HE
6. MY EVIL TWIN
7. RABBIT IN THE HEADLIGHT
8. RESTRAINING ORDER
9. LOOSE THE HOUNDS
10. TIME MACHINE

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Sebastian K.

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