Plattenkritik

Tough - Four

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Release Date: 18.11.2014
Datum Review: 30.05.2014

 

Eine knappe Stunde Fahrzeit von Mailand entfernt liegt das malerische Piacenza. Wuerden doch bloss die RAMONES von hier stammen - dann haetten sicher bereits mehr Menschen die Stadt besucht als es Querverweise auf "Four" hagelt.

Keinesfalls aber tut das italienische Trio so, als wuerden es "Silly For Sally", "We Gotte Go Tonight" oder "Hey Baby Monster" nicht darauf anlegen ihre eigentlichen Wurzeln am liebsten auch in Queens, NY zu haben. Der poppige Powerchord-Punk auf dem Album der Band um den ehemaligen STINKING POLECATS-Fronter und Berufstaetowierer Chris klingt nach Lederjacke und Dosenbier - leicht und unspektakulaer, energisch und kompakt. "Pleasant Valley Sunday" reichen zwei Akkorde fuer den Anfang und haben die QUEERS und TEEN IDOLS bis zum Gruenwerden gehoert - "Just Like One" holpert vielleicht musikalisch etwas, kehrt aber den charmanten Dialekt besser unter den Teppich als "Coney Island Fortune Teller".
TOUGH aber vermitteln auf voller Linie, dass es ihnen lediglich um Spass, Geschwindigkeit und - genau - die Huldigung der RAMONES geht. Ein BEACH BOYS-Cover waere dabei eigentlich ebenso im Weg wie eine Ballade oder jegliche Songballast ueber zwei Minuten Spielzeit - dennoch entscheidet sich "Four" zumindest fuer ersteres, kommt aber aufgrund seiner unaufdringlichen, herzlichen Art und Weise mehr als nur "davon" damit.

Tracklisting:

01 - Coney Island Fortune Teller
02 - We Gotta Go Tonight
03 - Pleasant Valley Sunday
04 - Silly For Sally
05 - It's Alright Then
06 - Your Bloody End
07 - Just Like One
08 - More Than Ever
09 - Hey Baby Monster
10 - I Get Around
11 - Your Eyes One More Time
12 - Behind Your Keyboard
13 - I Don't Want You

Autor

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Moppi

Autoren Bio

Alt, langweilig, tierlieb.

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