Plattenkritik

Toxic Holocaust - An Overdose Of Death...

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Release Date: 05.09.2008
Datum Review: 25.08.2008

Toxic Holocaust - An Overdose Of Death...

 

Das dritte TOXIC HOLOCAUST-Album „An Overdose Of Death…“ (allerdings das erste für Relapse Records) ist ein Alleingang des blondierten Metalmaniacs Joel Grind aus Portland, Oregon, da der Kuttenträger alle Instrumente und den Gesang beisteuerte. Der altbackene, knochentrockene Thrash Metal knüpft nahtlos an die ersten beiden Scheiben der Band an, ist als tiefe Verbeugung vor Thrash-Heroen der 80er Jahre (wie alte CELTIC FROST, VENOM, KREATOR und natürlich SODOM) zu verstehen und geht kompromisslos nach vorn, ohne auch nur eine Winzigkeit von Aktualität oder Moderne zu berühren. Besungen werden auf „An Overdose Of Death…“ Hass, Zerstörung, Krieg und Tod, typische Thrashthemen also, die durch Mr. Grinds angeraute, heisere Stimme herausgerotzt werden. Die 13. Songs, die ohne Schnörkel, ohne technischen Firlefanz und ohne lückenfüllende Klimpereien im gehobenen Midtempo drauflosbolzen, sind nach 36 Minuten an dem bereits in der Halsklinik befindlichen Mattenschwinger vorbeigezogen. Über Sinn oder Unsinn solcher Alben kann natürlich gestritten werden, aber solange der Spaß und die Bangtauglichkeit im Vordergrund stehen, ist alles im grünen Bereich. Dennoch kommen TOXIC HOLOCAUST zu keiner Sekunde an die Referenzwerke der oben genannten Bands heran.

Tracklist:
1. Wild Dogs
2. Nuke The Cross
3. Endless Armageddon
4. Future Shock
5. War Game
6. In The Name Of Science
7. March From Hell
8. Gravelord
9. War Is Hell
10. The Lord Of The Wasteland
11. Feedback,Blood And Distortion
12. Death From Above
13. City Of A Million Graves

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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