Plattenkritik

Traktor - Lights

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 18.01.2006

Traktor - Lights

 

Mein erstes Cd- Review bei allchools.de und direkt solch ein schwer verdauliches. Die Rede ist von Traktor aus Sweden, welche nun auf vier Mitglieder gewachsen sind. Die erste Veröffentlichung (eine EP)liegt anderthalb Jahre zurück. Ihr erster und lang ersehnter Longplayer hört auf den Namen "Lights". Es ist irgendwas zwischen Noisecore, Indierock, Chaos und Screamo. Für Fans von den Blood Brothers, Jr. Ewing (alte Sachen) und Konsorten ein Muss. Traktor lassen sich irgendwo zwischen den Göttern von Refused und Breach wiederfinden, jedoch sind sie meiner Meinung nach noch weit von der Qualität entfernt.

Das Album kommt mit 13 Stücken daher, welche eine Spielzeit von ca. 35 min ergeben. Die Abfolge der Songs ist unterschiedlich mal sind es Tracks die ziemlich chaotisch rüberkommen, wie man es von Traktor gewohnt ist, und dann Stücke mit stark melodischen Riffs. Diese melodischen Riffs machen das Album leichter erträglich (für Nicht-Liebhaber) und sind vielleicht eine kleine musikalische Weiterentwicklung. Diese Melodie und Harmonie lässt sich stark in den Stücken wie „The Instant City“ und „Institute Of The Fine Arts“ wieder finden.

Die gewohnten Wut- und Krachattacken, wie man sie von Traktor gewohnt ist, hört man in „Dance Or Die“. Es schein, das Traktor allen gerecht werden wollten, den alten Fans und den neuen, welche durch Zufall auf die Platte stoßen. Keine Frage ein gutes Album mit viel Schmerz, Depressionen aber auch Harmonie. Hat Spaß gemacht der Cd zuzuhören, jedoch noch mal auf Play drücken?? Weiß nicht. Für alle die die Jungs mal Live erleben wollen. Die Band tourt die ersten zwei Februarwochen durch Deutschland.

Release: 20.01.2006

Tracklist:

1. Lights
2. Speak of the Devil
3. Red Cuts Received
4. The Instant City
5. All These Seconds
6. Gravity Control
7. Institute of the Fine Arts
8. Inaccurate Beat
9. The Vicious Process of the Technician
10. Dance or Die
11. Song Four
12. Why When How What
13. We Constructed Him - Now He Speaks In Co

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Igor

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