Plattenkritik

Triumfall - Antithesis Of All Flesh

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Release Date: 31.05.2010
Datum Review: 20.05.2010

Triumfall - Antithesis Of All Flesh

 

Auch Serbien muckt nun auf wenn es darum geht, einen musikalischen Beitrag zur norwegischen Kälte zu leisten. Die mit Corpsepaint nicht gerade zimperlich umgehenden TRIUMFALL wenden sich dabei mehr der symphonischen Ausrichtung dieses Genres zu, kongenial eingeleitet durch das geradezu inszenierte "Atrium Mortis". Aber dies Synthiefreudigkeit ist nur die äußere Verpackung, den innersten Kern ziert ein geradezu aufdringlicher DISSECTION Vergleich, so dass auf "Antithesis Of All Flesh" mehr dem Death/Black als dem Black/Death gewidmet wird. Die majestätischen Melodiebögen mit Erhabenheit zu versuchen ist sicherlich legitim, aber TRIUMFALL bedienen sich einfach noch zu sehr bei den Leitwölfen, als selber ihren Weg zu gehen. Wobei das Gesamtpaket durchaus Können und Verständnis von der Materie aufweist, ohne jedoch hinten heraus zwingend oder notwendig zu sein. Aber mit Regain Records an der Seite könnte schon die nächste Scheibe ein großer Schritt in die richtige Richtung sein, denn bei "Antithesis Of All Flesh" handelt es sich um ein Debütalbum einer durchaus talentierten Band.

Tracklist:
01. Atrium Mortis
02. One With The Darkside Eternal
03. Allegiance To Thy Fall
04. Omega Overcasts The Presence
05. Rise Of Pantheon
06. Skies Are The Chains
07. Within Their Midnight
08. The Final Purification

Alte Kommentare

von Prophet of Hostility 20.05.2010 19:47

Ich kann mich dem Review im Großen und Ganzen anschließen. Das Album weist meiner Meinung nach zwei ganz wesentliche Schwachpunkte auf. Zum einen orientiert sich die Band über weite Strecken hinweg zu sehr an den ersten beiden Dissection-Alben, was dazu führt, dass man eine gehörige Portion an Eigenständigkeit vermissen lässt. Zum anderen erreichen die einzelnen Kompositionen dann jedoch auch nicht annähernd die Klasse, die seinerzeit ein Großteil der Songs auf "The Somberlain" oder "Storm Of The Light's Bane" geboten haben. Unterm Strich steht dadurch nicht mehr als ein weiteres handwerklich solides, aber leider allenfalls durchschnittliches Blackened Death Metal-Album, dem - nüchtern betrachtet - nicht mehr als 5 oder 6 Punkte zuzusprechen sind.

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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