Plattenkritik

Turbowolf - Covers EP Vol 1

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Release Date: 05.10.2012
Datum Review: 13.11.2012

Turbowolf - Covers EP Vol 1

 

Schnauzbartträger wird's freuen, die Weirdos von TURBOWOLF sind zurück. Ein knappes Jahr nach dem selbstbetitelten Album präsentieren die Wölfe uns eine vier-song-starke Cover-EP als Leckerli zur anstehenden Tour. Doch trotz erfrischender Songwahl schmecken diese 13 Minuten Psychedelic-Rock-Achterbahnfahrt (meistens) nach labbrigen Kartoffelchips.

Das liegt hauptsächlich an den qualitativen Schwankungen der vier Stücke. "See Through Head", im Original von THE HIVES, lässt nicht nur die Energie des Originals missen, sondern scheitert auch etwas am eigenen Weirdo-Anspruch. Umso leckerer ist dann "Electric Feel". Dieser Weirdo-Hit von den Oberweirdos MGMT scheint geradezu für TURBOWOLF geschrieben zu sein. Plötzlich blitzt das eigentliche Potenzial dieser EP auf. Denn mit solchen ungewöhnlichen Cover-Songs unterhält man nicht nur die eingefleischten Hardcore-Fans.

Auch der Rest der EP zeigt gelegentlich wie spaßig ein solches Projekt sein kann. Damit ist allerdings weniger "Captain Caveman" (Lightning Bolt), sondern vielmehr die verrückte Interpretation des JEFFERSON AIRPLANE Hits "Somebody To Love". Schlussendlich ist die "Covers EP Vol 1" eine nette Dreingabe für Fans, Neueinsteigern empfehle ich aber eher das letzte Studioalbum.

Tracklist:

1. See Through Head
2. Electric Feel
3. Captain Caveman
4. Somebody To Love

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Enrico

Autoren Bio

Je ne sais pas. Ein Hoch auf meine Standardantwort im Französischunterricht in der Schule.

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