Plattenkritik

Unearth - III: In The Eyes of Fire

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 11.08.2006
Datum Review: 04.08.2006

Unearth - III: In The Eyes of Fire

 

Das neue UNEARTH Album steht endlich in den Startlöchern und es ist sicherlich eines der Alben auf das man dieses Jahr gewartet hat. "The Oncoming Storm" wurde bereits zu recht massenwirksam abgefeiert und beförderte die Band aus Massachusetts in den erlauchten Kreis der dominierenden Metal und Hardcoreacts. 2 Jahre mussten die Fanscharen nun warten und wurden mit Re-Releases und zusammengewürfelten Compilations mehr schlecht als recht bei der Stange gehalten. Nun endlich ist der mit viel Tamtam angekündigte Longplayer "III: In The Eyes of Fire" auch bei mir eingetrudelt und es darf vorweggenommen werden, dass er die hohen Erwartungen voll und ganz erfüllt.

UNEARTH verstehen es einfach feinsten Thrash ins Haus zu bringen und ihn mit Melodien in bester MAIDEN Manier zu würzen. Saftige Hardcore Parts tun den Rest und wir haben einen der besten Genreacts der momentan auf unzähligen Bühnen seinen Status untermauert. Auf der aktuellen Scheibe führt man den eingeschlagenen Pfad konsequent fort und hat sich sogar noch gesteigert. Das perfekt harmonierende Gespann aus Ken Susi und Buz McGrath reagiert sich tempomäßig gerne mal ein wenig ab bevor man in wunderbar groovende Passagen übergeht, die in einem tonnenschweren Moshpart enden. Trotz des komplexen Songwritings wirkt "III: In The Eyes of Fire" zu keinem Zeitpunkt überladen sondern erweist sich als verdammt eingängig. Allen voran ist "Giles" eine tödliche Abrissbirne die ihres Gleichen sucht. Frontmann Trevor Phipps kotzt sich in gewohneter Manier aus und auch das Drumming ist tight und präzise. Produzent Terry Date, der bereits bei PANTERA oder DEFTONES brillante Arbeit ablieferte setzt diesem Release die Krone auf und die Messlatte für den ganzen Einheitssumpf da draußen in schwindelerregende Höhen. Kaufen!

Tracks:
01. This Glorious Nightmare
02. Giles
03. March of the Mutes
04. Sanctity of Brothers
05. The Devil Has Risen
06. This Time Was Mine
07. Unstoppable
08. So It Goes
09. Impostors Kingdom
10. Bled Dry
11. Big Bear and the Hour of Chaos

Alte Kommentare

von jhmu 04.08.2006 23:30

gutes album, aber ich finde the oncoming storm deutlich besser. 7/10

von Andy 05.08.2006 19:07

Haut doch weniger in die Metalcore Schublade als die Oncoming Storm. Ist nen Zacken härter ausgefallen und erstmal nicht so eingängig... die ersten Hits kristalisieren sich aber langsam raus!

von maumau 08.08.2006 15:04

definitv kein hitalbum nach 4 mal hören. die neue parkway drive schlägt dem album glatt die rübe ab. pwd haben 100 mal ideen in überzeugende songs gepackt, die weniger ausgelutscht sind.

von oberwitzbold 10.08.2006 10:00

also ich kann andy nur voll und ganz zustimmen; ich mein, wie geil ist giles ?!?!?!

von Horst 12.08.2006 11:09

Übertrifft alle den Vorgänger noch mal deutlich, hätte ich nicht erwartet.

von I dare you 14.08.2006 16:25

Echt gutes Album. Mehr Metal als Core. Unearth werden auch noch als gut erachtet, wenn der Metalcore finally over ist. Die Band hat sich bemüht, ein zeitloseres Album einzuspielen. Ich finde die verstärkt an (old) MAIDEN erinnernde Gitarren sehr interessant. Ich brauche auch keine cleanen Refrains mehr. Hits sind genug zu finden. Ich finde die CD einfach nur klasse

von Broken 15.08.2006 13:22

Auf jeden Fall brutaler als The Oncoming Storm. Ich kann nicht sagen, ob es den Vorgänger übertrifft, aber schlechter ist In The Eyes Of Fire auf keinen Fall. Ich würde mal sagen, die Alben sind auf einer Wellenlänge. Auf jeden Fall ein gutes Album!

von linc 18.08.2006 11:52

straighter als der vorgänger und wie angekündigt, um einiges roher. endlich hält mal eine band wort mit ihren vorab beschreibungen eines neuen albums. ein echter killer und gute alben zeigen sich eh erst nach mehreren hördurchgängen.

von dude 20.08.2006 14:49

gut brutaler ist die scheibe aber wer Unearth mal live gesehen hat weiß auch das das eigentlich egal ist und sie der hammer sind !

von hooray 27.08.2006 16:40

nach mehrmaligem hören wirkt das album interessanter als the oncoming storm. unearth haben es mit ihrem dritten werk auf den punkt gebracht, die verschiedenen parts scheinen genau an den richtigen stellen zu sitzen. obwohl der sound zu beginn noch etwas gewöhnungsbedürftig ist, kann man sich schnell einfinden und es gibts defintiv songs, die, obwohl sie nicht von eingängigkeit strotzen, sofort ins ohr gehen und man die platte einfach nur auf repeat stellen muss. pflichtkauf!

von Yannick 27.08.2006 16:44

kann ich nur bestätigen....hab mich anfangs mit schwer getan, da überhaupt kein raumklang vorhanden ist, alles klingt ziemlich steril. kaum denk ich mir die live- atmo dazu, schon gefällts mir besser und besser!

von Shit 29.08.2006 14:14

Ich fand das Album beim ersten Hördurchgang nicht sehr berauschend, aber dann... aber dann... March of the Mutes finde ich eine geniale Hymne

von torben 29.08.2006 14:57

denke auch, dass die scheibe mehr zeit braucht als ihr vorgänger..

von gaylord 05.10.2006 16:43

die uncoming storm war göttlich und der Nachfolger wie zu erwarten war, nur ein Schatten dessen was möglich gewesen wäre. Hatte viel viel viel mehr erwartet

von PrediX24 26.08.2007 03:43

hmm also ich weiß nicht... ich hör ziemlich viel und gern Metalcore aber Unearth find ich stellenweiße einfach langweilig... liegt vllt auch an der recht glatten Produktion...Schlagzeug ist eher ermüdend, was ich schade finde, und der shouter gefällt mir auch nicht wikrlich gut. Aber gegen die Riffs kann man echt nix sagen... Riffs schreiben können sie wirklich. Find im direkten Vergleich Parkway Drive besser

von basti 28.08.2007 08:10

ich glaube das album is ein bisschen untergegangen...wie ich finde zu unrecht, denn III hat alles was man braucht auch ohne den gewohnten metalcore-strukturen! das macht dann 9/10

von FKK 28.08.2007 11:42

@basti: Stimme dir uneingeschränkt zu!

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Torben

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