Plattenkritik

Until The End - The Blind Leading The Lost

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Release Date: 01.01.1970

Until The End - The Blind Leading The Lost

 

UNTIL THE END dürften keine Unbekannten mehr sein. Die Straight Edge Band aus Florida hat sich im Jahre 2000 formiert und mit ihrer aussagekräftigen Hardcore Musik und fulminanten Live Shows eine beachtlich Fangemeinde um sich geschart. Kein Wunder bei einem Line-Up, welches sich aus Leuten von POISON THE WELL, oder dem ehemaligen Gitarristen von MORNING AGAIN und Eulogy Records Chef John Wylie zusammensetzte. Es hat sich viel getan bei der Band angefangen mit dem häufigen Austausch des Drummers und der jüngsten Neubesetzung von Sänger Mean Pete, der sich zukünftig nur noch um REMEMBERING NEVER kümmert. Der neue Mann am Mic heißt James McHugh und ist erstmals auf dem aktuellen Album, "The Blind Leading The Lost", zu hören.

Ihre Attitüde haben die Jungs definitiv nicht verloren, und so wettern und wüten UNTIL THE END auf "The Blind Leading The Lost", direkt wie man sie kennt, gegen die Außenpolitik der
USA, George Bush und das Land an sich – sogar der Amerikanische Traum wird sich vorgenommen. Musikalisch bleibt man sich treu und präsentiert brutalen und moshlastigen Sound, der weitestgehend ohne Singalongs auskommt und in der Tradition von Bands wie THROWDOWN, HATEBREED oder TERROR steht. McHugh macht seine Sache zwar sehr ordentlich und shoutet in einer ähnlichen Tonlage wie Mean Pete, bleibt jedoch ein ganzes Stück monotoner. Trotzdem ein mehr als ordentliches Album, welches nicht mehr als 25 Minuten für seine persönliche Abrechnung braucht.

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Torben

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Allschools Chef

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