Plattenkritik

VARIOUS ARTISTS - Mild In The Streets

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Info

Release Date: 01.07.2016
Datum Review: 08.07.2016
Format: CD Vinyl Digital

Tracklist

 

1: Tony Sly (No Use for a Name) - Under the Garden
2: Swingin’ Utters - Fruitless Fortunes
3: Stacey Dee (Bad Cop/Bad Cop) - Everything Is Beautiful
4: Sam Sadowski (Closet Fiends) - Heroinsomnia
5: Morning Glory - Care of Me
6: Old Man Markley - Guts ‘n’ Teeth
7: Anti-Flag - 1 Trillion Dollars
8: Yotam Ben Horin (Useless ID) - State Is Burning
9: Matt Skiba (Alkaline Trio) - Continental
10: Karina Deniké (Dance Hall Crashers) - Musée Mécanique
11: Get Dead - This One’s for Johnny
12: Joey Cape (Lagwagon)- We’re Not in Love Anymore
13: American Steel - Hurtlin’
14: Against Me! - Joy
15: Russ Rankin (Good Riddance) - Seven Hours
16: Uke-Hunt - Xanadu
17: Baz and His Orchestra- NOFX’s The Decline (A Punk Rock Symphony)

VARIOUS ARTISTS - Mild In The Streets

 

Aus der Sparte "kann, aber muss nicht" kommt dieser siebzehn Song starke Akustik-Sampler, der es sich am Ende fuer den Standard aus dem Hause Fat Wreck schlicht zu einfach macht.
 
Aufhaenger gibt es auf "Mild In The Streets" eigentlich bloss wenige, wovon der gewichtigste sicher die Orchester-/Sinfonieversion von NOFX' "The Decline" ist, die sich am Ende der CD-Version der Compilation beinahe zwanzig Minuten Zeit nimmt und filmreif an allen Ecken, Kanten und Songmomenten begeistert. Einen weiteren Grund, sich fuer diesen akustischen Sampler zu entscheiden, teilen sich die hochqualitativen bis liebevollen Beitraege von Labelmates wie Stacey Dee (BAD COP BAD COP), deren "Everything Is Beautiful" sich wunderbar zwischen Piano-Kinderlied und Suffgeplaenkel setzt. Oder jener von YOTAM BEN HORIN, der dem Titelsong des aktuellen USELESS ID Albums einen immerhin kreativen Unplugged-Rahmen beschert. TONY SLY wird niemals sterben, dennoch verschafft die bereits bekannte "Under The Garden"-Version dem eingefleischten Fan ebenso wenig Herzrasen wie MATT SKIBA's "Continental" oder RUSS RANKIN's "Seven Hours". Auch ANTI-FLAG oder OLD MAN MARKLEY steuern nichts Neues zum ersten akustischen Sampler der Fat Wreck Reihe bei. "Musée Mécanique" von Karina Denike (DANCE HALL CRASHERS) sorgt wie auch AMERICAN STEEL's "Hurtlin'" eher fuer einen deutlichen Beweis, dass es hoechste Zeit fuer neuen Output beider Bands ist. "Xanadu" von ME FIRST- /UKE HUNT-Frontmann Spike Slawson erinnert an die schoensten Momente Bud Spencers und E.L.O.'s gleichermassen - und das war es auch schon mit dem "Mild In The Streets"-Geschehen, deren gluecklichste Kaeufer sicher die Fat Wreck Juenger sind, die es aufs Cover geschafft haben. Ansonsten haben hier Idee und Songauswahl eher schon die Schlafanzughose an.

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Moppi

Autoren Bio

Alt, langweilig, tierlieb.

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