Plattenkritik

Vanna - A New Hope

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Release Date: 20.03.2009
Datum Review: 17.03.2009

Vanna - A New Hope

 

Bostons VANNA läuten mit "A New Hope" die dritte Runde ihrer musikalischen Entwicklung im Epitaph Roster ein. Stand "Curses" im Zeichen der lautstarken und chaosaffinen Anlehnung an Vorbildern wie NORMA JEAN und THE CHARIOT, bewegt man sich mit "A New Hope" versöhnlich auf das Fanlager der ersten Stunde und Songs wie "A Dead Language For A Dying Lady" zu.

Der neue Longplayer hat sich seine brachiale Wut sowie die vertrackten Momente bewahrt, gibt der Melodik, die im Zuge der "Curses" Entwicklung ziemlich vom Tisch gefallen ist, jedoch wieder mehr Raum zum atmen und gedeihen. "Into Hell's Mouth We March" oder auch "The Same Graceful Wind" schlagen somit eindrucksvoll die Brücke vom christlichen Metalcore Lager (genannte Vertreter bleiben bestehen) zum melodiegetriebenem, poppigem Emocore à la SILVERSTEIN. Ein chaotisch angehauchtes Monster wie "Trashmouth" verzichten hingegen gänzlich auf jeglichen Popappeal und holt mit geschmeidigem Groove zum Rundumschlag aus. Chris Preece & Evan Pharmakis harmonieren auf "A New Hope" mehr denn je in ihrem vokalen Wechselspiel (düstere Shouts vs. leicht angeraute Emomelodik), das musikalische Gesamtbild bleibt den bekannten Vorbildern kongenial treu. Und so wird sich "A New Hope" gewiss nicht als derart einflussreich erweisen oder einen Nachhall erzeugen wie die gleichnamige STAR WARS Episode, im aktuellen Genredschungel kann man jedoch allemal bestehen und herausstechen.

Tracks:
01. Let's Have An Earthquake
02. Into Hell's Mouth We March
03. The Same Graceful Wind
04. Like Changing Seasons
05. Trashmouth
06. Safe To Say
07. We Are Nameless
08. Sleepwalker
09. Where We Are Now
10. Ten Arms
11. Life and Limb
12. The Sun Sets Here

Alte Kommentare

von Hurensohn 17.03.2009 21:08

TOLL

von penguin-in-the-desert 18.03.2009 09:11

Ich find die nicht schlecht!

von Surge 18.03.2009 10:57

Weiß nicht, dass was ich auf MS gehört von der neuen hörte sich mal garnicht nach "The Seafish Party Never Came" an. Die ist da im vergleich nch wesentlich rauer und hat wesentlich weniger clean-gesang. Also ich find demenstprechend das neue MAterial garnicht mehr so toll... leider.

von ian [ttr] 18.03.2009 12:12

obwohl "a dead language for a dying lady" nie erreicht wird, kann "the same graceful wind" einiges. insgesamt aber nicht so gut wie "the search party" oder "curses" da mir die scheibe zu 08/15 ist. aber der cleangesang ist z.t. wieder so geil wie auf der ep. muss vermutlich noch öfter hören. schlecht ist es nicht, aber nochmal so ne überraschung wie curses in meinen ohren auch nicht. erstmal 7/10

von Pedda 18.03.2009 13:47

gutes album, wenn auch nicht mehr ganz so vertrackt. hat aber einige absolut geniale momente und super melodien! 8/10 passt.

von Sebastian 18.03.2009 14:41

War anfangs auch etwas erschreckt über den vielen clean-gesang. Kommt aber nach paar Hördurchgängen gewaltig. Tolles Album!

von 6,7 und 8 18.03.2009 16:52

sind wirklich sehr groß imo. rest konnte mich noch nich so überzeugen

von otti 19.03.2009 19:25

ganz nett 6 pkt

von Heinzelmann 02.04.2009 13:38

kann dem sebastian recht geben. der clean gesang schreckt am anfang ab, vanna standen ja seither für vertrackten schranz zwischen den seltenen melodien. das verhältnis hat sich umgedreht, geil is es trotzdem

von John Fire 04.04.2009 00:05

Das Album ist sehr gut geworden, so weit ich das jetzt (3x gehört) sagen kann. Aber 1. Gibt es sowas wie "christlichen Metalcore" nicht (gibt es "atheistischen Metalcore"?! NEIN!) 2. Hat es nix mit der Musik nix zu tun ob welche in der Band christen sind, somit ist das eh keine Genrebezeichnung. 3. Wäre es mir neu, wenn Vanna ne christliche Band sind. 4. Wayne. 5. Atheismus ftw alta!

von fu 04.04.2009 01:22

überproduziert, keinerlei innovation und gefühlsecht wie eingeschlafene füsse, ne klassische torben 8.

von ZS2Cm 13.04.2009 23:40

lol, natürlich gibt es christlichen metalcore, schonmal was von strongarm oder zao gehört? im übrigend ist die musik von vanna für mich unerträglich

von John Fire 09.05.2009 15:28

Was ich damit meinte war, dass der Begriff "christlich" in der Musikbezeichnung nix zu suchen hat. Es klingt ja gleich, egal ob die Typen nun Jebus anbeten, Buddhisten sind oder sympatische Atheisten sind ;)

von The Grotesque 01.12.2009 14:53

sorry Hurensohn, aber dieses album ist echt für den allerwertesten, wohingegen

von Hurensohn 01.12.2009 14:54

bist aber sehr simpel zu durchschaun

von yeah 01.12.2009 17:21

hammerding!

von Shit 02.12.2009 08:50

Die Platte macht immer noch verdammt viel Spaß!!

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Torben

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