Plattenkritik

Vanna - Curses

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Release Date: 27.04.2007
Datum Review: 12.04.2007

 

Ich kann mich noch ziemlich gut an den Epitaph Einstand der Bostoner Jungs von VANNA erinnern. "The Search Party Never Came" hieß die EP, die ein dicker Aufkleber zierte auf dem "For Fans Of: NORMA JEAN, UNDEROATH, EVERY TIME I DIE, THE CHARIOT" stand. Ich konnte die Vergleiche kaum nachvollziehen, war dennoch dem knallenden Sound der EP gegenüber nicht abgeneigt. Nun erscheint das Longplayerformat namens "Curses" und die Jungs von VANNA haben hiermit mal eben einen Quantensprung nach vorne vollzogen.

Die Band zelebriert über 12 Songs einen sperrigen und dennoch dynamischen Soundbastard zwischen Metalcore und Emocore und macht dabei wahrlich keine Gefangenen. Allen voran die Vocals klingen 100 Mal härter und düsterer. Nicht die cleanen Parts dominieren das Geschehen sondern die Berserkerwut von Chris Preece. Da sich jener Schreihals schon vor VÖ der EP in den Reihen der Band befand stellt sich die Frage, ob diese Verbesserung ausschließlich auf die zweifelsohne ausgezeichnete Produzentenleistung von Matt Bayles (MASTODON, NORMA JEAN) zurückzuführen ist. Recherchiert man ein wenig, so erfährt man, dass Chris Preece zwar damals schon Teil der Band war, aber aufgrund rechtlicher Restriktionen nicht die Vocals beisteuern durfte. Nun aber weiter im Takt, denn mit "Curses" kann ich erstmals die oben aufgefügten Vergleiche nachvollziehen. Ein Schuss christlichen Metalcores, nicht ganz so düster und gerne mal mit Moshparts versetzt, gesellt sich zu Emocore und Punkdynamiken. Das Ergebnis ist durchaus abwechslungsreich und wartet mit Slow-Mo Grooves, atmosphärischen Parts und ansprechenden Melodien auf. Ein wirklich ansprechendes Release welches ich so nun wirklich nicht erwartet hätte!

1. The Alarm
2. The Vanishing Orchestra
3. Surgical Tools
4. The Things He Carried
5. Magnetic Knives
6. Trophy Wives
7. Home
8. Country Boys... Goddamn!
9. Heavens To Betsy
10. We Ate The Horse You Rode In On
11. This Map Is Old News
12. You Were Never Lovlier

Alte Kommentare

von Marc 13.04.2007 11:31

Find das Album super ! Endlich wieder ne LP die man ohne Pause durchlaufen kann. Wer ohne grosse erwartungen an das Album rangeht wird begeistert sein. Gutes Review im übrigen ! Von mir auch 8 Skulls aufgrund der Vielfältigkeit und Abwechslung des Albums

von Yannick 13.04.2007 13:48

Fand die EP schon ziemlich dick, wenn das Album das selbe Niveau auf voller Länge hält, isses definitiv sein Geld wert! Review find ich auch sehr gut!

von rofl 14.04.2007 16:08

oh je

von phil 14.04.2007 20:24

tolle scheibe!!

von i r m 01.06.2007 08:24

momentan mein album des jahres weil schön abwechslunsreich!

von kane 08.06.2007 08:52

super album!!

von FKK 21.06.2007 09:45

macht richtig Spaß

von penguin-in-the-desert 21.06.2007 09:51

Kann ich nur zustimmen! Sehr abwechslungsreiche Platte. Geht bei mir rauf und runter.

von doom 25.07.2007 22:34

joa.. ziemlich nett. schön chaotisch :)

von Pascal(HSF) 11.12.2007 03:14

Die Ep fand ich noch besser als das Album, das ist jedoch auch sehr gelungen

von Ballou 29.01.2008 20:44

Gefallen auch auch die Lieder mit mehr atmosphärischem Melodien besser? Ich hör die CD meißt nicht als ganzes wegen dem ganzen trashigen Liedern, und spiel z.B. getrennt an: The Things He Carried Heavens To Betsy This Map Is Old News Ich find da kommt die Stärken der band besser zu Geltung. Wirklich packende Melodien und Gesang, obwohl ich sonst ALben lieber als ganzes höre.

von The Grotesque 01.12.2009 14:54

das hier noch ganz passabel ist

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Torben

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