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Veara - Growing Up Is Killing Me

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Release Date: 23.09.2013
Datum Review: 24.09.2013

Veara - Growing Up Is Killing Me

 

Der Sommer neigt sich dem Ende zu, da kommt das neue Album von VEARA "Growing up is killing me" gerade richtig. Warum? Ganz einfach, sobald die ersten Töne erklingen und man von den ersten Melodien gepackt wird, fängt der Fuß an im Takt mitzuwippen und automatisch steigt die Laune und man fühlt sich in den Sommer zurückversetzt.
Nein, die 12 Songs sind nichts aufregend neues und ja, das klingt auch manchmal verdammt nach A DAY TO REMEMBER, wenn man die aggressiven Vocals und die Hardcore lastigen Parts außen vor lässt, aber das Quartett aus Georgia versteht es schlicht und ergreifend mit einfachen Powerchords, catchy Melodien und Refrains, die im Ohr bleiben, zuckersüße Pop-Punksongs zu schreiben, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Etwas härter gesangstechnisch wird es bei "Fake Blood", wenn Andrew von CLOSE TO HOME aushilft, ein Song, der das Ende einer Freundschaft beschreibt und Patric hilft diese Situation zu verarbeiten. Im Allgemeinen werden auf "Growing up is killing me" persönliche Erlebnisse/ Gedanken in den Text verarbeitet. Absolut ehrliche, interessante und für viele nachvollziehbare Texte mit Geschichten, die das Leben schreibt.
Gastauftritte gibt es im Übrigen noch von Shane Told (SILVERSTEIN) und Dan Campbell (THE WONDER YEARS).
Sicherlich fehlen VEARA ein wenig die Ecken und Kanten, und ich kann schon die Stimmen hören, die ihnen vorwerfen, dass man das alles schon tausendmal gehört hat. Für mich steht jedenfalls fest, dass es mir jede Menge Spaß bereitet die Platte anzuhören und wer auf A DAY TO REMEMBER, A NEW FOUND GLORY oder auch alte DONOTS steht, der kann hier bedenkenlos zugreifen und wird nicht enttäuscht werden.

Tracklist:
1. Next Stop - Everywhere
2. The Worst Part Of You
3. None Of The Above
4. Growing Up Is Killing Me (feat. Dan Campbell)
5. Between Friends And A Hard Place
6. Don't Call Me Lucky (feat. Shane Told)
7. Lens Of Truth
8. Paralysis By Analysis
9. Separate Ways
10. Fake Blood (feat. Andrew De Neef)
11. No More Secrets
12. The World Won't Wait

Autor

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Felix M.

Autoren Bio

ruhiger, bodenständiger Zeitgenosse

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