Plattenkritik

Verlorene Jungs - ...für ein Stück Leben

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Release Date: 16.11.2007
Datum Review: 22.11.2007

Verlorene Jungs - ...für ein Stück Leben

 

Gut zehn Jahre nach der Veröffentlichung ihres ersten Longplayers werfen die Punkveteranen VERLORENE JUNGS ihre nunmehr siebte Scheibe auf den Markt. Die letzte Platte war eine Split-LP mit den Chemnitzer Band SOKO DURST im Jahr 2006 zur Feier des zehnjährigen Bestehens beider Bands. Nun melden die VERLORENEN JUNGS sich alleine zurück mit dem Album „…für ein Stück Leben“, produziert im Klangfabrique Studio Lohmar bei Köln. Und wieder werden sie es nicht müde zu beteuern, dass sie weder rechtsorientiert, noch „rechtsoffen“ sind, sondern werben mit „Fuck Racism“ Parolen und einer langen Aufzählung an Anti-Rechts-Kampagnen, an denen sie teilgenommen haben.

Am Grundrezept der Musik hat sich nicht viel geändert, Punk bleibt Punk. Aber auf „…ein Stück Leben“ zeigen sich die Jungs experimentierfreudig und schlagen mal ruhigere Töne an, wie zum Beispiel bei „So viel mehr“, und auch bei „Kinderaugen“ wird deutlich, dass hinter der harten Schale ein weicher Kern steckt. „Schema F“, der Abschluss der Platte, kommt elektronisch-düster daher und erweitert damit noch die Klangpalette, die sich hier offenbart. Doch Fans müssen sich jetzt nicht fürchten, der Großteil der Songs ist gleichbleibend wie man es von den VERLORENEN JUNGS gewöhnt ist: klare Melodien und Strukturen, markante Stimme, bissige Texte.
In der Standartversion ist das Cover zudem mit einem Wackelcover mit 3D-Effekten versehen- ein Bonbon für das Kind im Punk.

Tracklist:

01. Ich Weiss Nicht Wohin
02. Auseinandergelebt
03. Die Liebe Deiner Kinder
04. Ohne Mich
05. Freundschaft Ist
06. Unzerstörbar
07. Geh Los
08. Kinderaugen
09. Ich Glaubte Dir
10. Manchmal In Der Nacht
11. Nichts Von Alledem
12. So Viel Mehr
13. 00:52
14. Schema F
15. An Deinem Grab

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Marit

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