Plattenkritik

Vicious Rumors - Razorback Killers

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Release Date: 25.03.2011
Datum Review: 22.03.2011

Vicious Rumors - Razorback Killers

 

Da haben sich die Us Power Metal Pioniere um Gitarrist und einzigem verbliebenden Gründungsmitglied Geoff Thorpe viel Zeit gelassen, um den „Warball“ Nachfolger einzuspielen. In den letzten 5 Jahren hat sich an der Sängerfront mal wieder einiges getan, seit dem tragischen Unfalltod von Ausnahmeshouter Carl Albert 1995 sind 4 Frontleute verschlissen worden. Nun stellt sich ein relativ unbekannter Mann namens Brian Allen vor VICIOUS RUMORS, und erst hören dann stauen, wenn das nicht die „Word of Mouth“ Reinkarnation der amerikanischen Bay Area Domäne ist! Beide Alben hintereinander abgespielt lässt die seitdem klaffende Lücke schließen, wobei die 1979 gegründete Band natürlich anno 2011 soundtechnisch moderner und damit auch druckvoller ausgestattet ist. Das einzige gesangliche Manko ist der dauerhafte Hall, dem die Stimme von Brain Allen bei der Produktion mitgegeben wurde. Da dieser gesanglich relativ hoch shoutet/singt/screamt, ist das unverständlich und überflüssig, denn markant und kräftig genug ist er. Ansonsten besticht Mr. Thorpe mit seinem virtuosen Gitarrenspiel, das sich nicht in ausufernden Soli verstrickt, sondern immer songdienlich eingebunden ist. Auf „Razorback Killers” präsentieren VICIOUS RUMORS die gesamte Palette US amerikanischen Power Metals, der auch mal in den Speed Regionen Akzente setzt und erst nach mehreren Durchläufen zündet. Interessant sind die prägnanten Tempoverschiebungen, die Dynamik erzeugen und gerade in den Midtempoparts Groove streuen. Vielleicht kommen die Songs nicht an das 1994 erschiene Überalbum heran, aber wer sich bereits die letzte JAG PANZER bestellte, kann auch hier bedenkenlos zugreifen.

Tracklist:
1. Murderball
2. Black
3. Razorback Blade
4. Blood Stained Sunday
5. Pearl Of Wisdom
6. All I Want Is You
7. Axe To Grind
8. Let The Garden Burn
9. Rite Of Devastation
10. Deal With The Devil

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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