Plattenkritik

Vital Remains - Dechristianize

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Release Date: 01.01.1970

Vital Remains - Dechristianize

 

„Some music was meant to stay underground“ – fällt mir als erstes spontan zu Vital Remains ein. Mir ist bis jetzt ein Rätsel, warum diese Band nie bekannter und populärer geworden ist. Die Jungs sind mittlerweile seit 15 Jahren im Death Metal Underground unterwegs – nach zwei Demos und einer 7“ haben sie seit 1992 insgesamt 5 Longplayer auf die Menschheit losgelassen und haben sich dabei auch von CD zu CD immer wieder gesteigert. Musikalisch eindeutig im Florida Death Metal verwurzelt machen Vital Remains aber auch manchmal Ausflüge in melodischere Gefilde und schrecken auch vor ultramelodischen, zweistimmigen Gitarrensoli nicht zurück. Technisch muss man die Band zur absoluten Elite zählen, sowohl Drum- als auch Gitarrentechnisch absolute Spitzenklasse. Als zusätzliches Bonbon ist auf Dechristianize auch noch Glen Benton von Deicide für die Vocals zuständig – und man fühlt sich sofort an alte Deicide Platten erinnert. Produziert wurde das Ganze im Morrisound Studio in Florida, wo auch schon Bands wie Morbid Angel, Six Feet Under, Nocturnus, Monstrosity u.v.a. aufgenommen haben – dementsprechend ist auch die Produktion ausgefallen: Druckvoll, sehr klar und sauber, bombastisch. 9 Songs sind auf Vital Remains neuestem Streich enthalten – zwischen 5 min und 11 min ist dabei alles enthalten – und die Songs werden trotzdem zu keiner Zeit langweilig – die Florida Death Metaller konnten sich wiederum im Songwriting steigern und es sind keine Schwachpunkte vorhanden.
„Die Welt des Extrem Metals kann sich auf einen neuen Standard in Sahen Intensität gefasst machen, wenn Vital Remains mit Dechristianize zurückkehren, um die Schwachen und Ungläubigen im Staub zu zertreten.“

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xTomx

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