Plattenkritik

Vlad In Tears - Underskin

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Release Date: 05.02.2010
Datum Review: 14.02.2010

Vlad In Tears - Underskin

 

Manchmal bekommt man Platten vorgesetzt, bei denen man einfach ganz schnell ausmachen möchte. „Underskin“ ist so eine. Was machen die Jungs falsch? Eigentlich nicht viel – außer vielleicht, die Platte an mich geschickt zu haben. Denn so sehr ich mich um auch nur ein gewisses Maß an Objektivität bemühe, so sehr, so laut schreit diese eine Stimme in meinem Kopf, die vehement brüllt: „Hilfe!“ Poppiges Chorus-Bridge-Geplänkel mit einer ordentlichen Priese Schmalz, eine Stimme, für die das Prädikat „störend“ noch untertrieben ist und eigentlich nette Elemente wie ein Klavier oder elektronische Spielereien, welche man nicht hätte mehr in den Sand setzen können. Ansonsten halt unspektakuläre Drei-Akkorde-Riffs auf kitschigen, stets brav 3-4 minütigen Goth-Rock-Format, bei dem auch wirklich kein bisschen Atmosphäre oder Stimmung aufkommen will. Eher Klaustrophobie. Wer’s mag…

P.S:
Was ist wohl der letzte Song? Richtig: Eine Klischeeballade. Mit Streichern. Und Akustik-Gitarre. Und noch mehr Kitsch.

Alte Kommentare

von machXdenXPinguin 14.02.2010 20:25

ziemlich schwach auf der Brust...

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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