Plattenkritik

Von Spar - Dog Machine

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Release Date: 01.01.1970

Von Spar - Dog Machine

 

Also manchmal zweifele ich an mir selber: erst bei der zweiten 12´´ der „Von Spar Group“ erkenne ich den Gesang, der von keinem anderem stammt als vom Oliver Twist Sänger stammt. Wie man schon beim letzten Release der Twists gemerkt hat, verliefen sich immer häufiger Elektro-Elemente in den Songs, und während diese Entwicklung auf der ersten 12´´ des uns vorliegenden neuen Projekts des Sängers seine Fortsetzung fand, gipfelt sie auf „Dogmachine“ in schmissigen, höchst tanzbaren und fies groovenden Disco-Remixen, bei denen nicht nur Epileptikern eine Sicherung durchbrennen wird. Anstatt wie auf „Vielen Dank für ihr Verständnis“ zu versuchen so zu klingen wie damals angesagte Bands wie Black Eyes oder Q and not U (meine Lieblingsmedienpartnerin wird mich für diesen Satz hassen), klingt man hier doch schon sehr viel eigenständiger und reifer, auch wenn es sich eigentlich nur um eine Remix Platte handelt. Ich bin schwer begeistert, von dem meist up-tempo gehaltenen Garage-Dance-Disco-Punk Gebräu der Jungs, und bin mir sicher, dass hier noch so einiges spektakuläres folgen wird, auch wenn leider zu wenige Menschen diese Band im Visier haben. Die einzige Frage die sich mir noch stellt ist, ob es Absicht ist, dass am Ende der Platte meine Nadel nicht absetzt und unterbrochen den gleichen Sprachsample spielt, oder die Platte einfach nur einen heftigen Sprung hat.

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Werner

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