Plattenkritik

Voodoma - Reign Of Revolution

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 31.10.2006

Voodoma - Reign Of Revolution

 

Vorweg das durchaus Positive: Der Metal-Underground ist wahrhaft nicht tot oder stagniert. Die Leute, die diese Einstellung vertreten, sollten einfach ihre Augen weiter aufsperren und dann beispielsweise eine Band wie Voodoma sichten. "Reign Of Revolution" ist ein Album, das vor Herzblut trieft, grundehrlich und glaubwürdig. Musikalisch gibts die Metalbedienung vom feinsten, schnörkellos, nicht überfrachtet, Power-Metal lupenrein, nicht erstickt in Pomp und Bombast. Es gibt immer Leute, die dieses Klischee lächerlich finden (und solange Kaspertruppen wie Sacred Steel noch rumhampeln zurecht), ich jedenfalls erkenne Voodoma die Ehrlichkeit problemlos an.

Los geht die ganze Geschichte mit "World In Hands", neben den feinen technischen Fähigkeiten überzeugt auch Sänger Holger Hackstein mit seinen prägnanten Stimme. Abwechslungsreichtum ist für ein erfrischendes Metal-Album wichtig. Und Balladen. Klar, dass auch Voodoma das erkannt haben und mit "Fallen Heroes" und "Joshua" gleich zwei Songs am Start haben, die unter die Haut gehen und wunderbar einfühlsam daherkommen.

Was mich an "Reign Of Revolution" dennoch am meisten freut, ist die Tatsache, das es sich um ein Album handelt, dass in völliger Eigenregie erschaffen wurde. Neben der guten Stunde Metal gibts ein flottes 12-Seiten-Booklet, eine Produktion, die absolut professionell ist und textlichen Sinn, handelt es sich doch um ein Konzeptalbum. Dazu Bonustracks (mit Karaoke-Version, klasse Idee) und das alles bei einem Preis von 10 Schleifen über die Homepage.

Also Meckerer: Unser Metal-Universum ist nicht tot oder stagniert. Ihr solltet einfach die Augen weiter aufsperren! Und das ist mein letztes Wort!

Tracklist:
01. World In Hands
02. Vive Le Roi!
03. Intro/Speech
04. Under The Gun
05. Joshua
06. Rage Of Gods
07. White Lies
08. Rude Awakening
09. Fallen Heroes
10. Never
11. Brotherhood
12. Traces Of Sin
13. Jesus Crime
14. Outro

Bonus Tracks:
15. Generation Underground
16. The Cross (Liveintro)
17. Joshua (Karaoke Version)

Alte Kommentare

von Yannick 31.10.2006 11:03

aber die ganzen Metal- Kapellen könnten sich wenigstens vernünftige Cover schneidern lassen...

von bane 08.11.2006 08:41

hehe!!

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Moritz

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