Plattenkritik

Waiting For Better Days - To Those Who Believe To Be Left Alone

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Release Date: 01.06.2012
Datum Review: 20.01.2013

Waiting For Better Days - To Those Who Believe To Be Left Alone

 

Italien hat sich in den letzten Namen mehr und mehr einen immer besseren Ruf in Sachen Metal/Hardcore erarbeitet. Das liegt einerseits an der deutlich gestiegenen Quantität, als auch an der immer besseren Qualität. Ein Paradebeispiel für diese Entwicklung sind auch WAITING FOR BETTER DAYS, die auf ihrem neuen Longplayer eine zwar innovationslose aber größtenteils gelungene Eigenart des Hardcore spielen.

Dabei achten die Italiener durchaus auf das Gesamtpaket. So stimmen auf "To Those Who Believe To Be Left Alone" sowohl die erdige Produktion, die zum Glück weit vom klinischen Einheitsbrei entfernt ist, als auch das stimmige sowie hübsch anzuschauende Coverartwork. Auch ihr Handwerkszeug haben WAITING FOR BETTER DAYS vollkommen unter Kontrolle und bauen ihre Songs auf knackigen Riffs und straighten Drums.

Auch so gibt es eigentlich wenig Anlass zur Kritik. Fronter Giò Sada bietet ein munteres wie dynamisches Wechselspiel aus kräftigen Shouts und ADTR-ähnlichen Cleans. Nur leider verpassen es die Italiener ihr Album konstant mit hochwertigem Songmaterial zu füllen. So kommen auf launige Hits wie dem starken Opener "Dew On My Wings" leider auch einige Durchschnittsnummern wie das komplett in italienisch gehaltene "Mille Riflessi". Doch meistens stimmt der Mix aus neueren COMEBACK KID und alten A DAY TO REMEMBER und unterhält Genrefans gut und gibt einen Einblick in eine aufstrebende Szene.

Tracklist:

1. Dew On My Wings
2. Able To Unterstand
3. Purity (Is Not For Everyone)
4. Mille Riflessi
5. Sumera Truth
6. Revolution
7. Giomo Per Giomo
8. Being Controlled
9. Land Of Sunshine

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Enrico

Autoren Bio

Je ne sais pas. Ein Hoch auf meine Standardantwort im Französischunterricht in der Schule.

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