Plattenkritik

War Of Ages - Eternal

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Info

Release Date: 13.04.2010
Datum Review: 14.04.2010

War Of Ages - Eternal

 

"fand das letzte release nicht schlecht vor allem, weil es sich nicht an
die ganzen neuen trends angebiedert hatte..."


Viel geändert hat sich nicht bei den Facedown Gotteskriegern. Die Produktion wurde abermals von AS I LAY DYING Frontmann Tim Lambesis übernommen, der auch gleich bei "Desire" einen Gastauftritt am Mikro bekommen hat (die Cleanvocals bei "Desire" und "Lack of Clarity" wurden von Josh Gilbert eingesungen; einen weiteren Beitrag steuerte P.O.D. Frontmann Sonny Sandoval auf dem Titeltrack "Eternal" bei). Somit ist der Sound ähnlich zu AILD, gleich ist beiden Bands auch der Hang zum technisch ausstaffierten Metalcore. Nach wie vor zelebriert das Quintett aus Erie, Pennsylvania, den Mosh und platziert geschickt zahlreiche Breakdowns. Hinzu kommt ein Gespür für Songdienlichkeit, das Material auf "Eternal" pendelt sich im Schnitt bei 3:30 Minuten ein und kommt somit ohne Längen aus. WAR OF AGES wirken noch homogener als auf den Vorgängeralben, hoch anzurechnen ist ihnen vor allem der Versuch, die klaren Gesangsparts (die ein wenig reduziert wurden) interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Es geht ein wenig weg von feuchter Schlüpper, die Tendenz schlägt vermehrt gen leichte Progressivität, was allerdings im Allgemeinen auf das Album projiziert werden kann. Dass der Versuch als tauglich abgehakt werden muss liegt auch darin begründet, dass jeder einzelne Krieger innerhalb der Band mit überdurchschnittlichem Talent an seinem Instrument gesegnet ist. Damit ist WAR OF AGES mit "Eternal" eine netter Appetizer für das kommende AS I LAY DYING Album gelungen, ohne jedoch als bloßer Klon des erfolgreichsten Pferds im Metal Blade Records Stall durchzugehen.

Tracklist:
01. Collapse
02. Desire (feat. guest vocals by Tim Lambesis of AS I LAY DYING)
03. Failure
04. My Resting Place
05. Eternal (feat. guest vocals by Sonny Sandoval of P.O.D.)
06. Indecision
07. Lack of Clarity
08. The Fallen
09. Your Betrayal
10. Instrumental

Alte Kommentare

von xFXx 14.04.2010 13:28

ich freu mich auf das album... den kerl von P.O.D. hätten sie aber weglassen können. der kann vor allem live sowas von überhaupt nichts...

von twr 14.04.2010 21:03

guter bericht... die typen haben nach ner show mal bei mir zu hause gepennt.. war lustig haha

von Held213 12.08.2010 11:20

Mir fehlt an einigen Stellen ein "aber" um die vergebenen 6 Pkt. zu rechtfertigen. Eigentlich klingt das Review doch durchweg positiv...?!

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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