Plattenkritik

Watchmaker - Erased From The Memory Of Man

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 19.01.2006

Watchmaker - Erased From The Memory Of Man

 

Die Uhrmacher aus Boston sind mit ihrem neuen Album am Start. Der LongPlayer trägt den schönen Namen "Erased From The Memory Of Man". Naja, was daran jetzt schön sein soll, weiss ich selbst nicht. Egal. Neues Album und endlich ein Zuhause mit dem Label "EARACHE".

Das Album umfasst 16 Songs, die jedoch nur eine Spielzeit von knapp 26min. Vielleicht lang genug um diesen Krach zu ertragen. Die Jungs bewegen sich irgendwo zwischen Thrash und Black/Death- Metal. Metalcore Einflüsse kommen eher schwach zur Geltung. Keine oder wenige Moshparts wie man sie heutzutage bei fast jeder Band dieses Genres wieder findet. Es lässt sich im Album kein Konzept beim zuhören erkennen. Man hat den Eindruck, die Band hätte einfach drauf losgelegt ohne sich vorher irgendwelche Gedanken zu machen wie das gute Stück aussehen soll. Die 16 Songs wechseln zwischen kurz und lang. 16 Songs sind meiner Meinung nach zu viel. Man hätte es vielleicht auf 11 kürzen sollen. Was jedoch bei so kurzen Stücken wohlmöglich kein Sinn macht. Alle Songs tragen höchst eindrucksvolle Namen wie "Relentless Post Mortem Killing"," Visiting Place/Blood Freezing violence" oder auch "Dawn of Indifference/Nuked to Ashes". Doch das reicht nicht aus. Nach dem Motto: Wir lassen uns tolle Namen einfallen um von den Songtexten/Songtextstrukturen abzulenken. Netter Versuch Jungs. Ausser euren eingefleischten Fans und einen Haufen von "Hobbypsychopaten", werdet ihr wohl keine neuen Zuhörer gewinnen können. Vier von Zehn Punkten.

Tracklist

1. Dawn Of Indifference / Nuked To Ashes
2. Oncrushing Advance
3. Conquering A Dead Planet
4. Irrevocable Change
5. Scaffold Of Deception
6. Gunpoint Stoicism
7. Bonepile Of False Assumptions
8. Relentless Post-Mortem Killing
9. Therapeutic Dirt Nap
10. Mourning Breath
11. Failing Upwards
12. Infidelity's Eyestabbing Unease
13. Swept From All Existence
14. Lice Crawling Humanity
15. Inescapable Melancholy
16. Visiting Place / Blood Freezing Violence

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Igor

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