Plattenkritik

We Are The Ocean - Go Now And Live

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Release Date: 22.04.2011
Datum Review: 07.05.2011

We Are The Ocean - Go Now And Live

 

Für gewöhnlich kommen und gehen Trends nach einer Weile und werden durch immer wieder neue ersetzt. Dabei können sie positiv sein und sich gut auf das Schaffen einer Band auswirken, doch meist ist man diese schnell wieder leid und wartet sehnsüchtig auf ihr versinken in der Bedeutungslosigkeit. Einer dieser Trends ist das momentane Verweichlichen bewährter Bands und damit die Anbiederung an die breite Masse. Ein weiteres Opfer das diesem Trend unterlegen ist, sind die Jungs von WE ARE THE OCEAN mit ihrem neuen Album „Go Now And Live“.

Genau wie schon vor ihnen MY CHEMICAL ROMANCE und andere sind auch sie mit ihrem neusten Werk endgültig in die Belanglosigkeit abgerutscht. Ihre Songs klingen total beliebig und willkürlich, sie gehen zwar ins Ohr, verlassen dieses aber auch sofort nach Ende des Songs wieder. Beim Sound hat man die Härte gewaltig zurück geschraubt und setzt nun auf wesentlich mehr poppige Elemente. Jedoch ergibt dies eben jenen ausgelutschten Sound den schon zig Bands vor ihnen gemacht haben und den schon seit langem niemand, außer den 14 jährigen Teeniemädchen, die kreischend in der ersten Reihe ihre Lieblinge anschmachten, mehr hören will. Musikalisch ist man hier zwar sehr professionell und auch die Produktion ist gelungen, jedoch ändert dies leider nicht viel am Endergebnis.
Im Endeffekt ist „Go Now And Live“ ein grundsolides Werk für die leichte Unterhaltung, dass bei Fans dieser etwas poppigeren Richtung bestimmt Anklang finden wird, wer jedoch einen gewissen Anspruch an Musik stellt, sollte hier lieber die Finger von lassen.



Tracklist:
01. Trouble Is Temporary, Time Is Tonic
02. What It Feels Like
03. The Waiting Room
04. Runaway
05. Trials And Tribulations
06. Overtime Is A Crime
07. Godspeed
08. Now And Then
09. Follow What You Need
10. Before I Die

Alte Kommentare

von damn 08.05.2011 10:44

wie recht du hast :(

von dude 08.05.2011 11:46

ich finde die platte schon recht gelungen. zuvor mochte ich diese band überhaupt nicht, bin nun jedoch sehr erstaunt wie gut mir einige songs gefallen. bis auf 2-3 aussetzer ist das album ein ziemlich hitverdächtiger kanidat. ich würde schon 7-8 punkte dafür rausrücken, auch wenn das hier ohne zweifel recht mainstreamig ist.

von Killer Kirsche 12.05.2011 20:48

o.O ich stimme mit der review überein, das album ist langweilig und zu sehr von alexisonfire abgekupfert. ich kann nur the waiting room und goodspeed richtig leiden und höre mir doch lieber das debut album der band an.

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Wencke

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