Plattenkritik

Weeping Birth - Anosognosic Industry Of The I

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Info

Release Date: 18.06.2008
Datum Review: 13.02.2009

Weeping Birth - Anosognosic Industry Of The I

 

Nach 80 Minuten WEEPING BIRTH ist klar, warum das Blag auf dem CD Umschlag so verstrahlt aussieht. Strichcode auf T-Shirt hat nicht mit einer solch brutalen Salve klinischen Black/Death Metals gerechnet. Verantwortlich für die Verätzung ist Vladimir Cochet, Alleinunterhalter bei diesem one-man Projekt. Oh nein werden jetzt viele denken bitte nicht solche Alleingänge, die nur der Entladung aufgestauter Egoansammlungen dienen. Aber WEEPING BIRTH ist durchaus hörbar und hat Stärken. Da ist die Wucht und Brachialität der Kompositionen, die, obwohl mit Drumcomputer unterlegt, rasenden Black Metal freilegen. Im reizvollen Gegensatz dazu offenbart der Unterhaltungskünstler aber auch sehr melodische Momente, die durch eine immer wieder ausscherende Gitarre markiert werden. Aber drei Viertel des Albums gibt es ordentlich Prügel und „Anosognosic Industry Of The I“ kann sich gegenüber mit mehreren Personen ausgestatteten Bands durchaus behaupten. Wenn WEEPING BIRTH chaotisch werden, erinnern sie sogar an Gruppen wie ANAAL NATHRAKH, mit denen sie zusammen in eine Schublade gesteckt werden können. Auf jeden Fall muss konstatiert werden, dass Vladimir aus der Schweiz richtig was auf dem Kasten hat. Auch wenn es die letzten 20 Minuten dann doch etwas zu anstrengend wird mit dem Gebolze.

Tracklist:
01. Then the Moon Came
02. Hurle à la Mort
03. Totalitarian Grievance
04. I Was
05. Detestable Birth Tapestries with Snakes Embroidered
06. Der Tanz der Toten
07. Vaginal Secretions
08. Orgasmic Fetid Breath
09. Love, Death's Betrothed
10. Immobile
11. Mutisme
12. Shadowless
13. La Muvais Oeil

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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