Plattenkritik

Whiskey Ritual - Narconomicon

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Release Date: 01.11.2012
Datum Review: 24.12.2012

Whiskey Ritual - Narconomicon

 

Ursprünglich als Nebenprojekt gestartet, die halbe Mannschaft besteht aus Musiker von Forgotten Tomb, entwickeln sich WHISKEY RITUAL immer weiter zu einer echten Band. „Narconomicon“ ist der zweite Langspieler der italienischen Truppe. Zu bieten haben sie eine explosive Mischung aus Black Metal und Rock'N'Roll. Was Kvelertak dabei auf ihrem Debütalbum in fröhlicher Art und Weise vermischt haben, gehen WHISKEY RITUAL wesentlich traditioneller an. Frühe Darkthrone oder Satyricon treffen auf die Hellacopters oder Motörhead.
Dabei gerät die ganze Sachen jedoch ein wenig stereotypisch – Ja, man könnte es auch langweilig nennen. Die zehn Songs haben keinerlei Alleinstellungsmerkmale und wirken nach dem Baukasten konzipiert, interessante Ansätze sucht man vergeblich. Die logische Schlussfolgerung, zwei ähnlich simpel gestrickte Genres zusammenzubringen, scheitert hier leider an der Ausführung. Atmosphärisch kann man „Nacronomicon“ zwar durchaus eine gewisse Stimmung bescheinigen, diese verfliegt nach wenigen Liedern aber leider wieder, weil es bis auf das doomige „White Darling“ und „Buccaneers“ einfach zu wenig Abwechslung zu bieten hat.
So bleibt am Ende ein recht belangloses Album, welches zwar ein lustig abgefucktes Cover-Artwork besitzt, die Attitüde auch gut auf die Musik überträgt, mit guten musikalischen Ansätzen jedoch geizt.

Tracklist:

1. The Forsaken Kings
2. Din Du Siecle
3. Lo-Fi Attitude
4. Buccaneers
5. Over The Edge
6. Bootleg In A Bootleg
7. Hanged Joe
8. Legend Of The Alley
9. We Make Albums That Histroy Throws Up
10. White Darling

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Manuel

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Ich schreibe Artikel. Manchmal schlecht, manchmal gut, immer über seltsame Musik.

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