Plattenkritik

Whitechapel - A New Era Of Corruption

Redaktions-Rating

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Release Date: 04.06.2010
Datum Review: 03.06.2010

Whitechapel - A New Era Of Corruption

 

Album Nummer 3. Eine Zahl, welche bei jeder Band dieselbe Frage aufwirft: Eintagsfliege, oder doch „mehr“? Was Ge-…pardon, Sub-Genre (denn mehr ist das alles – bei aller großen Szene und Subkultur – eben nicht)-Pionieren ALL SHALL PERISH mit „Awaken The Dreamer“ tadellos gelang und ihren Status nur weiter etablierte erweist sich auch beim Hoffnungskind WHITECHAPEL mit „A New Era Of Corrpution“ als geglücktes Manifest.

Doch wer hätte WHITECHAPEL jemals zugetraut irgendwann die Speerspitze des Deathcores anzuführen? Klar: Rar sind hier die wirklich herausstechenden Veröffentlichungen geworden, Impulse werden größtenteils in Punkto Merchandise gesetzt. Doch WHITECHAPEL fingen unauffällig an, legten mit ihrem Debüt „The Somatic Defilement“ ein zwar durchaus unterhaltsames, aber noch recht geradliniges Werk vor. Zwar fielen WHITECHAPEL unter Kennern auf – daran sie als „das nächste große Ding“ zu handeln dachte man jedoch zu keiner Sekunde. Der Nachfolger „This Is Exile“ folgte entsprechend ohne große Erwartungen, kam regelrecht plötzlich irgendwann im späteren 2008. Umso mehr zog das Ganze einen langen Rattenschwanz: „This Is Exile“ wurde von Presse wie Fans größtenteils euphorisch aufgenommen, markierte in Punkto Songwriting und vor allem Atmosphäre einen großen Sprung nach vorne. Das war zwar – wie das so oft ist – nicht unbedingt Konsens, machte aber Leute wie mich vom Freund zum Fan der Band. Aber vor allem rüttelte es die Deathcore-Landschaft wieder etwas wach, bewies das auch nach „Doom“ oder „The Price For Existence“ noch ganz große Werke erscheinen können.

2 Jahre später. Immer noch rotiert „This Is Exile“ (wie auch „The Somatic Defilement“) gerne in meinem Player – und immer noch hat sich die Deathcore-Landschaft kaum verändert. Doch auch eins hat sich nicht verändert: Die Erwartungshaltung gegenüber einem neuen WHITECHAPEL-Album. Gut: „This Is Exile“ war herausragend, „The Somatic Defilement“ war ebenfalls klasse. Doch schon das Cover, schon der erste Track auf MySpace lassen eine konsequente, aber eben auch belanglose Fortführung erwarten. Und ich will sie einfach nicht Versagen hören – Versagen an der Aufgabe, an einer Fortsetzung eines so überraschend guten Zweitwerks zu scheitern.

Zwei Prädikate aus den vorigen paar Sätze darf man sich dabei auch für „A New Era Of Corrpution“ merken: Konsequent und überraschend. Denn: Konsequent, ja, das ist „A New Era Of Corruption“ als Fortsetzung. Denn Hand aufs Herz: Die stilistischen Quantensprünge bleiben doch aus, WHITECHAPEL bleiben eben noch WHITECHAPEL. Doch das ist vollkommen okay – und schon kommen wir zu „überraschend“: Denn letztlich wirkt „A New Era Of Corruption“ dennoch frisch, was vor allem der Qualität des gebotenen geschuldet ist. WHITECHAPEL kopieren sich nicht, machen nur aus ihrem seit „This Is Exile“ manifestierten Sound mehr und präsentieren mit ihrem dritten Album ein Mammut, welches an epischen Momenten keineswegs spart. Schließlich wissen wir seit dem Vorgänger dass sich WHITECHAPEL nicht (mehr) geradewegs nach vorne durchbolzen, sondern vor allem die Atmosphäre in den Vordergrund stellen.

„Gänsehaut“ ist dabei ebenfalls so ein Wort, welches mir bei diesem Album sofort in den Sinn kommt. „Devolver“ kommt zwar als Opener noch recht üblich daher, baut jedoch im Verlauf des Songs eine derartige Spannung auf, dass es einen förmlich erdrückt. „We have waited our lives for this moment to come. The times has arrived – the new era of corruption.“. Ganz groß dann auch, wenn sich in „Reprogrammed To Hate“ ausgerechnet DEFTONES-Stimme Chino Moreno dazu gesellt. Seien wir ehrlich: Wann hat der Mann bitte das letzte Mal so energisch und schlichtweg krank geschrien? Beinahe beängstigend! Und wenn sich dann WHITECHAPEL-Frontröhre Phil Bozeman in gewohnter Manier noch dazu gesellt ist das Gefühl des Pathos perfekt. Doch halt: „A New Era Of Corruption“ ist noch nicht vorbei, und hat noch viel viel mehr zu bieten. „Prayer Of Mockery“ schafft da beispielsweise mit unheimlich-schönen Soli eine sich tief ins Gemüt bohrende Atmosphäre, und auch der Rausschmeißer „Single File To Dehumanization“ beweist ein herausstechendes Gefühl für den besonderen Moment. Hut ab WHITECHAPEL: Ihr seid wahrhaftig die Speersitze. Spätestens mit Album Nummer 3.

Alte Kommentare

von twin 03.06.2010 19:09

freu mich schon sehr auf das album.

von es heißt 03.06.2010 19:12

"gelang". scheißmusik.

von rEdRAt2k6 03.06.2010 19:21

will ja kein paragraphenreiter sein aber das asp-album heisst the price of existence. freu mich auch schon auf´s album, würde es ja so gerne hören *schmunzel* ^^ is aber auf jeden fall schon bestellt und wird n brett!!!

von Thomin 03.06.2010 20:03

Deathcore ist und bleibt der größte Reinschiss. Frag die ganzen dummen Kinder mal nach Death Metal, dann bekommt man zu hören "Deathmetal ist ja voll scheiße...so nen rotz hör ich mir nich an" . Is doch alles total lächerlich Schlecht sind die myspace Songs gewiss nicht. Aber 9 Punkte rechtfertig dieses seelenlose gebolze kein Stück

von Missgeburt 03.06.2010 21:57

Haters gonna hate

von Olivier H. 03.06.2010 22:57

sorry für die flüchtigkeitsfehler. bereits verbessert! @thomin: stimmt, dahin gibt es durchaus eine tendenz. jedoch würde ich es nicht als allgemeinheit darstellen (clement und ich beispielsweise hören sowohl deathcore als auch klassischen death metal). zudem können die menschen um die musik nie der grund sein, warum die musik an sich (angeblich) scheiße ist ;)

von Deathinteresse 04.06.2010 00:44

ICH BIN ein WHITECHAPELFAN! hab mir das album erst 1x angehört aber ich muss sagen mir fehlt irgendwie die kraft des vorgängers hoffentlich find ich mich noch rein, hab mich sehr lange auf das album gefreut. andere frage: stehen die chancen gut, dass das kommende 'and hell followed with' hier vorgestellt wird?

von SonicB00M 04.06.2010 01:33

Die Meinung zur neuen 'And Hell Followed Him' würde mich auch interessieren. Zwar orientieren die sich stark an Whitechapel, aber das Album ist super atmosphärisch. Trotzdem kommt an Whitechapel nichts ran, höchstens bis 'As Blood Runs Black' endlich ihr neues Album tausbringen ;)

von flüchtigkeitsfehler 04.06.2010 07:05

für alles ne ausrede parat. geb doch zu,, dass du ein kleiner möchtegerntyp bist. zu deathcore: mucke für diejenigen, die für deathmetal zu dumm und für hardcore zu beschränkt sind. beschissene musik die inzwischen einfahc nur nervt

von rEdRAt2k6 04.06.2010 08:00

ich find diese diskussion einfach nur herrlich leute. @ thomin. seelenloses gebolze? und deine wahrscheinlich geliebten cannibal corpse sind die mozarts des death metal oder? ^^ außerdem ist es peinlich jemanden über einen kamm zu scheren, nur weil er deathcore hört. ich hör ja auch nicht nur eben genannte richtung. und alle regen sich immer über die ach so schlechten deathcore-releases auf. als ob jedes release im death-power-black-metal-u.s.w.-bereich nen quantensprung darstellt und das rad immer neu erfunden wird. seit doch nicht so kleinkariert. wenn ihr euch über sowas aufregt kann ich mir gut vorstellen dass ihr euch auch in irgendwelchen pop-foren rumtreibt oder was euch eben sonst noch so nervt und es runtermacht. ich kann eine band wie z.b. blind guardian auch nicht leiden. trotzdem bombe ich das bd-forum nicht mit hasstexten zu, wie schwuchtelig hoch der gesang ist oder so. nur mal so als beispiel. und jetzt könnt ihr anfangen mich virtuell zu steinigen weil das ja in euer schema passt. friede!!!

von Blotto 04.06.2010 09:10

Find die Diskussion auch erheiternd, deshalb geb ich mal meinen Senf dazu: Finde - was ich bisher gehört habe - einfach relativ unspektakulär. Das ganze klingt in meinen Ohren zusammengestückelt und in sich wenig stimmig. Ansonsten darf allerdings jeder, der dies anders betrachtet, in den Plattenladen seiner Wahl gehen und die CD käuflich erwerben. Meinen Segen habt ihr und das ist ja schließlich das wichtigste...

von xD 04.06.2010 09:30

oh mann, ich kann mich hier nur einigen anschliessen....deathcore ist ja DIE Achse des Bösen und alles sind scheiß releases (vorallem wenn die nach 1994 erschienen sind blabla) . wenn aber Cannibal Corpse Bloodthirst Nr. 4345345 rausbringen ist das die große offenbarung. Klar, meiner Meinung nach kann sich whitechapel auch noch nicht mit so einer Instanz wie Nile oder Dying Fetus messen, aber nur weil die noch nicht alles 50 sind, 3 Reunions hinter sich haben und haare bis zum arsch haben, kann eine Band doch trotzdem gut sein....

von Ten 04.06.2010 10:43

9 Punkte gehen klar. Klasse Album! Man erkennt klar, wie sich Whitechapel mit jedem Album noch ein Stück weiterentwickeln. Scheisst drauf, ob's Deathcore oder Deathmetal oder was auch immer ist. Wer sich an Schubladisierungen die Zähne ausbeisst, ist die Musik nicht wert. Dying Fetus hat auf der neuen CD übrigens auch was, das ziemlich nach nem Breakdown klingt. Sell out? Kiddies? Seelenlos? Ok. :)

von Thomin 04.06.2010 11:07

Ich hab das ja nicht verallgemeinert, dass jeder der Deathmcore hört kein Deathmetal mag und so n Trend-Läufer ist. Aber in der sogenannten "Death-Core Szene" in denen sich White Chapel eben rumtoben ist es nunmal so der Fall bei vielen Szene-Anhängern. Ich persönlich mag weder Deathmetal noch Deathcore...höre aber lieber noch Deathmetal als Deathcore. Death-Metal klingt meiner Meinung nach einfach noch autentisch und nicht so pseudo aufgesetzt wie manche Deathcore Bands ... wenn ich mir den meisten Deathcore-Schrott anhöre ist das folgendes : - Riff das böse klingen will - Breakdown - "böses" Riff als überbrückung zum nächsten Breakdown - Breakdown - Beatdown - nächstes "böses" riff um - Breakdown Zugegeben White Chapel ist einer der besseren Deathcore Bands. Das hört man sofort. Aber immernoch kein Deathcore mit dem ich mich auseinander Setzen würde. Dazu fehlt mir in der Musik einfach die Seele, Emotion und die künstlerische Leistung darin

von Ray 04.06.2010 12:44

Was regen sich überhaupt alle über diese Band auf?? Kann dieses Genreniedergemache überhaupt nicht nachvollziehen. Ich mein klar spielen die keinen reinrassigen Deathmetal und so wie es Interviews rüberkommt wollen sie das auch nicht und haben Spaß an dem was sie machen. Vor allem wenn ich höre dass da keine Emotionen drinstecken würden, frage ich mich was die Leute von der Musik erwarten. War irgendjemand denn schonmal von einem Cannibal Corpse oder Dying Fetus Album nachdenklich gestimmt oder hat über den tieferen Sinn des Lebens philosophiert??Mit Sicherheit nicht oder doch?Desweiteren sind Whitechapel doch wohl um einiges näher am "richtigen" Deathmetal als das die meisten Deathcorebands sind. Lasst die Band doch einfach die Musik machen worauf sie bock hat und toleriert doch endlich mal die Leute die sie mögen und hört auf Leute als beschränkt zu bezeichnen nur weil sie den achs o schlimmen Deathcore hören. Das heißt ja noch lange nicht dass man nicht musikalisch ein bisschen gebildet sein kann und auch mal "richtigen" Deathmetal hört.

von Ray 04.06.2010 13:00

Ach ja würde die gleiche Wertung wie Oliver geben ^^

von Randy 04.06.2010 14:22

Wenn ich das richtig verstehe: Death Metal = gut, Leute alle gute Menschen Deathcore = scheiße, Leute alle beschränkt, beschissen, behämmert etc. ACHJA. Da ja auch "reinrassiger" Death Metal den Ruf der Minütlichen Innovation aufm Rücken kleben hat. Ich persönlich höre sowohl Death Metal als auch Deathcore. HILFE ICH BIN EIN SOZIOPATH Leute, erinnert euch wos herkommt ;) Die Musik hatte mal den bzw trägt noch immer den Ruf der Tolleranz.

von Traktor 04.06.2010 21:51

Leute regen sich immer noch über Deathcore auf?

von Thomin 04.06.2010 21:54

nein das nicht... aber warum sollte man kein Death-Metal mögen wenn man Deathcore hört !? ^^ Das Gesagte stimmt schon...warum sollte ein Deathcore Hörer tiefgängige künstlerische Leistung erwarten oder ähnliches. Aber genau das mein ich mit "seelenlos" . Bis auf massig geboltze, Gitarrengefrickel und füllerriffs die von einem zum nächsten Breakdown führen hat die Musik einfach nicht viel . Ein Pro Beispiel zb dasses auch anders geht sind in meinen Augen Despised Icon...oder genauergesagt ihr Song MVP. Da stecken gute Ideen drin, der Song ist gut ausgearbeitet und die Shouter bringen eine dermaßene Wut und Agression und eine Wucht rüber, dass es einfach mitreisst Meistens ist es doch so dass Deathcore einfach nur nach Deathcore klingt ...nicht mehr und nicht weniger . Wenn sich Leute zusammenschließen Deathcore zu machen, machen sie einfach joa... Deathcore halt. Und so klingen gute 8 von 10 Bands komplett identisch und aufgesetzt

von Scythe 05.06.2010 00:27

Das Album wird gerade bei myspace gestreamt.

von Scythe 05.06.2010 00:30

Btw...es ist "das Pathos". Mal abgesehen davon passt die Verwendung im Kontext nicht. Was willst du damit sagen?

von Mein Senf 05.06.2010 00:50

Nachdem ich jetzt den Myspace-Stream gehört, kann ich dem Review nur zustimmen. (auch wenn 8 punkte auch reichen würden). Whitechapel haben hier ne weit überdurchschnittliche Genreplatte gemacht, die zeigt, dass man mit gutem Songwriting auch als Deathcoreband nen eigenen Stil entwickeln kann. So atmosphärisch und gleichzeitig brutal ist sonst keine andere Band. P.S. Wer bei Deathcore über Breakdowns meckert findet wohl auch bei Grindcore Blastbeats scheiße.... und deathcore ist nicht der erste Musikstil der durch unzählige Nachmacher zum ausglutschten Trend wird. Das war bei Thrash-, Death-, Black-, Nu-Metal + Metalcore genauso, bis dann die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird...

von progpunker 05.06.2010 03:39

wasen hier schonwieder? egal! bin zwar nicht unbedingt deathcore fan aber das album ist schon nicht so schlecht, besser als manch anderer vertreter der genres (meiner meinung nach)! vor allem Reprogrammed To Hate!!! krass :-D

von DrFaust 05.06.2010 09:46

Deathcore ist eine Musikrichtung der ich insgesamt eher sehr wenig abgewinnen kann. Hab mir das Album jetzt mal wegen dem Deftones-Feature gegeben. Bin also bei weitem kein Fachmann was das Genre angeht. 1.) So krass finde ich das Feature garnicht. Also vonwegen "Wann hat Moreno das letzte mal so krank geschrien...". Die deftones haben doch eigentlich auf jeder Platte immer einen richtig harten Track drauf. Auf der "Diamond Eyes" würde ich als Referenz mal "Royal" nenne, auf SNW wars "Rats!Rats"Rats!" und auf der Selftitled "When Girls Telephone Boys". Vor gegen Ende von den Songs rastet der immer aus. Finde das Statement also etwas übertrieben. Wobei ich schon zugeben muss, dass es interessant klingt und es schön ist, dass es wenigstens erwähnt wurde. Sonst hätte ich in die Platte im Leben nicht reingehört ^^ 2.) Liegt es nur an mir oder klingt die Platte unheimlich nach "The Acacia Strain" auf ihrer "Continent"-Platte? Hab die permanent malwieder in Rotation weil ich die wirklich klasse finde und das ganze Whitechapel Album erinnert mich wieder und wieder und wieder daran. Deshalb kann ich das mit "eigenem Stil" nicht so ganz nachvollziehen. Alles in allem also solide Platte in einem Genre das ich nicht wirklich mag. Wären bei mir so 8 Skulls. Höhere Punktzahl würde doch heißen das die Platte auch von leuten die nicht auf das Genre stehen gefeiert werdne kann. Und ich glaube so gut ist die einfach nicht. Und dabei hatte ich mir mal geschworen mich nie mehr an der Punktevergabe aufzuhängen ^^

von Clement 05.06.2010 10:16

Es gibt so viele gute Deathcore Bands, denen hoch angerechnet werden muss, den etablierten Death Metal Acts mal gehörig in die XXXX zu treten. Für mich war der DM auf dem absteigenden Ast (wie Mitte der 90er), so dass jetzt eine Frischzellenkur richtig gut tut. Ende Juli erscheint mit der neuen AND HELL FOLLOWED WITH der nächste Kracher, schauen wir mal, wie es weitergeht.

von Scythe 05.06.2010 11:07

And Hell Followed With hört sich ganz gut an, zumindest laut myspace zu urteilen. Zwischendurch habe ich mich das ein oder andere Mal an The Black Dahlia Murder erinnert gefühlt. Ach ja, gibt es schon Blackened Deathcore? Oder Deathed Blackcore? Weil das wäre And Hell Followed With nämlich mMn.

von twin 05.06.2010 11:37

ui, ich muss sagen das ich es eher ziemlich langweilig finde. die songs sind viel zu langatmig. aber vieleicht wirds ja noch.

von iamian 05.06.2010 12:17

also ein übermäßiger whitechapel fan bin ich nicht, finde allerdings ihren vorgänger "this is exile" äusserst fett. deswegen war ich einigermaßen gespannt. vor allem auf den chino moreno track. finde aber der ist sehr unspektakulär. und das gilt leider auch für die restlichen songs. bisher bleibt da kein track ausser "murder sermon" hängen. vllt kristallisiert sich ja noch der eine oder andere track heraus. @DrFaust: 100 % zustimmung mit der ähnlichkeit zu acacia strains "continent". nur in weit unspannender leider. bisher 6 punkte.

von Olivier H. 05.06.2010 12:49

@Scythe: es geht mir darum an dieser stelle auszudrücken dieses spezielle gefühl, welches allgemeinhin als "pathos" bezeichnet wird auszudrücken. das ist nämlich genau in diesem moment für mich als hörer vorhanden ;) @DrFaust: hmn, das ist dann wohl subjektiv! die von dir genannten deftones-songs sind auf jeden fall nen guter beleg dafür dass da auch bei deftones in letzter zeit viel ging, dennoch hat mich dieser part persönlich noch mal ganz besonders weggehauen. und das immer und immer wieder! schade dass er bei dir nicht ganz so gut zündet ;)

von Olivier H. 05.06.2010 12:51

die parallelen zu "continents" fallen mir btw gar nicht so krass auf. sie sind sicherlich gegeben, aber für mich ist die neue whitechapel noch mal wieder was ganz anderes. und weit schlechter würd ich schon gar nicht sagen, obwohl die acacia strain auch sehr nett ist, hehe

von progpunker 05.06.2010 16:20

oh man die texte sind mal ordentlicher dünnschiss...derbe geschmacksache würde ich sagen...

von Deathinteresse 05.06.2010 18:40

hab sie mir jetzt 4x angehört und jetzt bin ich wirklich richtig zufrieden damit. gebe der cd 8 punkte und der neuen 'and hell followed with' geb ich 9. 8)

von Bumsgeburt 06.06.2010 15:44

gutes album. besser als this is exile würd ich mal für mich persönlich behaupten. obs ans erste rankommt weiß ich noch nicht so recht.

von 06.06.2010 16:30

von Jan 345 07.06.2010 13:42

Whitechapel ist mit abstand der beste deathcore den ich jemals gehört habe da kann einfach keine band mithalten meiner meinung nach sind suicide silence z.B einen haufen kacke gegen whitechapel niemand ist so verdammt genial wie sie

von TheGrotesque 07.06.2010 13:47

@Jan 345: mensch, bei soviel logik müsste dein kleines verstandchen eigentlich mensch ärgere dich nicht mit einem chinchilla weibchen spielen, oder?

von hey 07.06.2010 23:35

Wenn man sich die Platte gibt wird man bemerken welche feinheiten im songwriting zu entdecken sind und dass das die musik alles andere als stumpf ist 9 sind echt gerechtfertigt

von Scythe 13.06.2010 00:33

Wann kommt endlich die Rezension vom neuen "And Hell Followed With" Album? Das pumpt die Whitechapel Scheibe nämlich mal schön in die Ecke.

von @Scythe 13.06.2010 15:56

VÖ ist 26.07., die Besprechung setze ich ca. 2 Wochen vorher!

von 20.06.2010 03:24

von Olivier H. 20.07.2010 13:35

bereue immer noch keinen meiner 9 punkte. für mich bis jetzt die platte des jahres: jeder song ein hit, die atmosphäre ist mehr als gegeben und sowohl gitarrenarbeit wie auch vocals sind wieder mal höllisch brachial.

von Ray 20.07.2010 14:40

Also ich weiß nich was alle mit ...And Hell Followed With haben. Deren Platte ist doch wirklich recht langweilig. Checkt mal In The Midst Of Lions,Upon A Burning Body oder King Conquer die sind allesamt besser.

von Deathinteresse 20.07.2010 16:28

das ist ja jetzt wohl ein witz lol - kommst bei and hell followed with mit langeweile aber im gleichen atem nennst du in the midst of lions, ohman haha :D

von Olivier H. 20.07.2010 16:41

chillt. ist ja letztlich alles geschmackssache

von pimmelfrau 21.07.2010 13:39

whitechapel bomben gut. dagegen machen die 50 jährigen death metal opas keinen punkt ;-) wobei ich auch gerne deathmetal höre: cannibal corpse, death, vader, behemoth, the faceless :) die neue von "thy art is murder" ist auch super geil!

von Timo 21.07.2010 21:46

kann mir nicht helfen das 1 bisschen langweilig zu finden.

von human jerky 14.02.2011 23:11

hm ich muss sagen: kann mit dem vorgänger nicht mithalten. vom musikalischen sind sie sicherlich immer noch sehr gut, aber dafür klingt es leider viel zu seelenlos. solch eine spannung wie im (grandiosen!) vorgänger kann hier zu keinem moment aufgebaut werden. auch was artwork und lyrik angeht haben die 6 herren hier stark nachgelassen. für sich genommen gut, als nachfolger eine enttäuschung. gut gemeinte 6,5.

von asp ? 14.02.2011 23:28

hehehe.

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Olivier H.

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"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed

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