Plattenkritik

Wildbirds and Peacedrums - The Snake

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Release Date: 05.06.2009
Datum Review: 08.05.2009

Wildbirds and Peacedrums - The Snake

 

I'm Lost without your Rythm.

Die Textzeile aus "My Heart" könnte Programm sein. Nein, sie könnte nicht – sie ist.
Das Wortspiel im Bandnamen der WILDBIRDS & PEACEDRUMS erklärt eigentlich auch schon das Konstrukt um diese Band und ihre wirre Musik.

Mariam Wallentin ist in diesem Fall der WILDBIRDS Teil, Andreas Werlin ergibt den PEACEDRUMS Teil. So ergibt sich der Bandname und schnell – genauer: nach den ersten Sekunden wird klar warum sich das Duo so nennt.

Der Gesang von Mariam Wallentin ähnelt einer wild gewordenen Vogelschaar im windigen Hoch des Sturms, die Spiele von Andreas Werlin mit Percussion und Drums ergänzen da prima. Zwar etwas wirr, aber dass konfuse Jazz-Formationen derzeit schwer angesagt sind zeigen ja auch schon The Dø aus Finnland.

Doch was in vielerlei Hinsicht bestimmt interessant und an manchen Stellen innovativ sein mag, nervt nach kurzer Zeit tatsächlich unsagbar. Kunst hin oder her – die Eingangs zitierte Zeile ist genau deshalb Programm, weil weder die Percussion der 10 Tracks, noch die Stimme alleine überleben würden. Zuviel wirres Gesäusel, zuviel verloren gegangener Beat. Und alles ganz seltsam. Eine Chance geben kann man der Sache trotzdem.

Tracklist:

Island
There is no Light
Chain of Steel
So soft so pink
Places
Great lines
Today / tomorrow
Liar Lion
WhoHoHoHo
My Heart

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Raphael

Autoren Bio

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