Plattenkritik

Xavier Rudd - White Moth

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Release Date: 04.06.2007
Datum Review: 25.06.2007

Xavier Rudd - White Moth

 

Man könnte meinen, Xavier Rudd hätte sich zu einem waschechten Ben Harper Fanboy entwickelt. So leicht macht es sich aber der für die PETA aktive Singer/Songwritter aus Australien dann doch nicht. Viel mehr reflektiert „White Moth“ die Reisen, die Xavier Rudd im Laufe der letzten Zeit unternommen hat. Und tatsächlich, was den Hörer hier erwartet ist eben eine kleine musikalische Weltreise quer durch alle möglichen Stile.

Schon nach drei Songs steht das Grundgerüst. Es gibt Jack Johnson mäßigen Wohlfühl-Gitarren Pop („Better People“), entspannten Reggae („Twist“) und im Blues wurzelnde Ben Harper Slide Stücke („Stargaze“). Bis auf kleinere Ausnahmen ist „White Moth“ ein ruhiges viertes Album geworden, das nur in Ausnahmefällen laut wird, um gegen die Zerstörung der Umwelt zu protestieren. Leise aber nicht langweilig ist die Devise.

Gegen Ende hin verliert sich „White Moth“ ein wenig in tribalistischen Didgeridoo Klängen, die Rudd (wie auch alle anderen Instrumente) selbst eingespielt hat.

Der Eindruck könnte entstehen, Xavier Rudd würde versuchen jede seiner musikalischen Vorlieben auf ein Album zu packen, dabei machen die zum Ende hin gesetzten Songs wie „Whirlpool“ und „Come Back“ klar, dass egal ob Reggae, Blues oder Hängematten Gitarren nur eine einzige Intention bleibt: zu berühren. Und auch ein wenig das soziale Gewissen zu kitzeln, wenn auch keineswegs mit Geldorf Penetranz.



1.Better People
2.Twist
3.Stargaze
4.Choices
5.Come Let Go
6.White Moth
7.Footprint
8.Land Rights
9.Anni Kookoo
10.Message Stick
11.Set It Up
12.Whispers
13.Whirlpool
14.Come Back

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Dennis

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