Plattenkritik

Young Widows - Settle Down City

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Release Date: 15.09.2006
Datum Review: 26.09.2006

Young Widows - Settle Down City

 

BREATHER RESIST sind tot, es leben die YOUNG WIDOWS. So oder so ähnlich lässt sich die Vergangenheit dieser jungen Jade Tree Band optimal in wenig Worte fassen. Denn mit Geoff Paton (Drums), Nick Thieneman (Bass) und Evan Patterson (Gitarre, Gesang) haben sich drei ehemalige BREATHER RESIST Mitglieder zusammengetan um weiter zu musizieren. Der ehemalige Frontmann Steve Sindoni verließ schon Dezember 2005 die Band, seine Pflichten wurden anschließend von Nick und Evan übernommen.

Nun also die Wiedergeburt unter neuer Fahne und mit ihrem Debütlongplayer "Settle Down City" bezieht das Trio eindrucksvoll Stellung. Ein noisiger Post Hardcore Brocken wird dem Zuschauer hier vorgeworfen, den man sicherlich anfangs nur in geringen Dosierungen genießen sollte. Disharmonie und tonnenschwere Riffbollwerke stehen auf dem Speiseplan, der keinesfalls mit dem Menüplan eines "Charmer" verglichen werden sollte. Wesentlich rauer und kakophonischer klingt der Output der JUNG WIDOWS, die sich an Noisrock Bands wie JESUS LIZARDS oder DRIVE LIKE JEHU zu orientieren scheinen. Die wütenden Urgewalten von "Settle Down City" scheinen jeden Moment die Boxen zu sprengen und zerren beharrlich am Nervenkostüm des Zuhörers. Lässt man sich jedoch auf die 11 sperrigen Pakete dieser Scheibe ein, darf man sich abseits jeglichen Trends auf ein Nischenprodukt freuen. Prädikat: kaufenswert!

Tracks:
1 Settle Down
2 Almost Dead Beat
3 Glad He Ate Her
4 Small Talk
5 Formererer
6 Bruised Knees
7 Mirrorfucker
8 The Charmers
9 New Forest
10 The First Half
11 We Don't Know

Autor

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Torben

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Allschools Chef

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