Plattenkritik

But We Try It - EP

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Release Date: 01.04.2009
Datum Review: 28.07.2009

But We Try It - EP

 

 

„Das mit dem Hai…waren das nicht Parkway Drive?“ Ja schon. Und der Vergleich zur australischen Genre-Institution hinkt keineswegs. Auch wenn man sie nicht bloß auf diese Band reduzieren, und vor allem noch Bands wie alte Neaera oder Unearth miteinbeziehen sollte. Es geht also wiedermal um Metalcore. Aber diesmal sogar guten, versprochen.

Weiß man noch, wie der Metalcore klang, als die heutige Speerspitze noch gänzlich in seinen Kinderschuhen steckte? But We Try It wissen es zumindest, man hört sofort die Vorbilder, Alben wie „The Rising Tide Of Oblivion“ oder „Frail Words Collapse” dürften den Jungs bekannt sein, sie geprägt haben. Es sind die typischen Schwedentodmelodien, es sind Breakdowns – aber gottseidank keine aufgesetzten -, es ist dieser Wechsel aus tiefen und hohem geshoute, oder mal ein Tabbing-Part hier zum schaffen von Atmosphäre. Und das klappt sogar alles. In der schier unendlichen Masse von belanglosen Metalcore-Ablegern, die noch immer monatlich meinen Briefkasten irgendwie erreichen, stechen But We Try It hervor; durch Songs, die zur Abwechslung mal gut geschrieben sind, die nicht einfach das Werkzeug kennen, nein es auch zu benutzen wissen.

1. This Constellation We Know: Collapse
2. Forsaken Dreams
3. The Thin Line Between Hope And Failure
4. Spitting Blood
5. Among The Ruins
6. On The Dead Side

Autor

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Olivier H.

Autoren Bio

"They said, Do you believe in life after death? I said I believe in life after birth" - Cursed