Plattenkritik

Thrice - Vheissu

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 30.10.2005

Thrice - Vheissu

 

 

THRICE müssen an dieser Stelle wohl nicht vorgestellt werden. Der kalifornische Vierer ist mit "Identity Chrisis" im Jahre 2000 und "The Illusion Of Safety" ein Jahr später eingeschlagen wie eine Bombe. Ihr treibender, energetischer und zeitgenössischer Hardcore fand schnell Anhängerschaften über den ganzen Globus und auch ihr Major Debüt, "The Artist In The Ambulance", ließ die Reputation der Jungs nicht abgleiten sondern heimste weiterhin Begeisterungsstürme ein. Bei soviel gesammeltem Selbstvertrauen ist es dann auch mal zeit mit dem vierten Album eine Entwicklung aufzuzeigen, die sicherlich den ein oder anderen Fan nicht gerade glücklich stimmen wird, an anderen Stellen aber für den entgültigen Ritterschlag im Genre sorgen sollte.

"Vheissu" wird Anfang Dezember hierzulande in den Läden stehen und zeigt die Jungs sichtlich ambitioniert: Düsterer, experimentierfreudiger und an vielen Stellen auch deutlich intensiver gehen die 11 Tracks des neuen Longplayers ins Ohr. Folgt der Opener "Image of the Invisible" noch absolut energetisch und treibend der Marschrichtung von "The Artist In The Ambulance", nimmt bereits beim nachfolgenden "Between The End And Where We Lie" der Grad an Tempovariationen und ruhigeren Momenten zu. Eben nach diesen technischen Ruhezonen drehen THRICE immer wieder richtig auf und schaffen eine ansprechende und atmosphärische Ausgewogenheit über die komplette Distanz des Albums. Setzen THRICE bei ihren Vorgängeralben primär auf Schnelligkeit und Härte, überzeugten sie ebenfalls im akustischen Gewand auf "Punk Goes Acoustic" – mit "Vheissu" brillieren sie nun endgültig – eine tolle Entwicklung!

Tracklisting:

1) Image of the Invisible
2) Between the End and Where We Lie
3) The Earth Will Shake
4) Atlantic
5) For Miles
6) Hold Fast Hope
7) Music Box
8) Like Moths to Flame
9) Of Dust and Nations
10) Stand and Feel Your Worth
11) Red Sky

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Torben

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Allschools Chef