19.06.2009: Terror, Born From Pain, Stick To Your Guns, Trapped Under Ice - Saarbrücken - Garage

 

Ich nahm am heutigen Tag den Auftritt von Terror zum Anlass nach Saarbrücken in den Club Garage zu fahren. Da der Einlass bereits um 18 Uhr war packte ich meine Sachen um am frühen Nachmittag die Reise ins Saarland anzutreten.

Trapped Under Ice fingen recht pünktlich gegen 19 Uhr ihr Set an. Leider war die Garage zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich gut gefüllt und so spielten die fünf Herren vor nur wenigen Gästen. Nichts desto trotz wurden sie vom Publikum gut aufgenommen. Vereinzelt bewegten sich die Leute auch vor einem recht großen Loch vor der Bühne. Insgesamt kam der Sound von Trapped Under Ice etwas zu dünn rüber, aber die Energie die von der Band auf der Bühne gezeigt wurde machte den schlechten Sound wett. Nach einer halben Stunde räumten die Amerikaner die Bühne für Stick To Your Guns.

Als diese dann die Bühne betraten waren die Zuhörer wie erstarrt und keiner bewegte sich. Der Sänger versuchte während des ganzen Auftritts immer wieder vergebens das Publikum zu animieren sich zu bewegen oder zu mindestens das Loch vor der Bühne zu füllen, aber leider gelang es ihm nicht. Obwohl die Band Blut und Wasser auf der Bühne schwitzte blieb die Resonanz bis auf ein wenig Applaus leider aus. Die Spielfreude minderte dies jedoch nicht und so spielten sich die 5 Herren durch ihr Set um dann ausgepowert nach einer knappen halben Stunde aufzuhören.

Als drittes standen heute Abend Born From Pain auf dem Programm. Am Mikrofon half der Bassist von Terror (David) aus, da Rob aufgrund von Augenproblemen momentan leider ausfällt. Gespielt wurden alte sowie neue Songs der Band. Leider wurde kein Song der Immortality während des Auftritts zum Besten gegeben. Aber bei Songs wie u.a. New Hate oder Sons Of A Dying World wurde das zuvor noch wie eingeschlafen wirkende Publikum wach und es gab Circle Pits und Sing-A-Longs. David von Terror brachte zwar weniger Aggressivität auf der Bühne rüber als Rob, machte seine Sache als Erstatz für den eigentlichen Sänger aber mehr als gut.

Den Abschluß machten dann Terror, die für Stagedives und Sing-A-longs berühmt sind und eben genau das erwartete das Publikum während des Auftrittes. Scott Vogel ließ wie immer viel Schweiß auf der Bühne zurück und versuchte die Zuhörer in das Set von Terror einzubinden. Um während des Auftritts von Terror mehr Sing-A-Longs zu erreichen stieg der Sänger daher auch kurzerhand von der Bühne um sich das Mikrophon mit dem Publikum zu teilen oder reichte es einfach Zuhörern, damit diese dann weitersingen konnten. Nach einer guten dreiviertel Stunde war Terror fertig und man konnte um Punkt 22 Uhr die Heimreise beginnen, oder sich der Aftershow anschließen.

Zum Schluß bleibt zu sagen, das sich die Fahrt nach Saarbrücken gelohnt hat obwohl die Location für die Tour ein wenig zu groß bemessen war. Hätte der Abend in einem kleineren Laden stattgefunden wären die Auftritte der vier Bands wahrscheinlich noch energischer rüber gekommen als dies so der Fall war.