Etablierte Parallelwelten – Rechte Musikszene und Rechter Lifestyle

 

Rechtsrock und Rechter Lifestyle, ein Thema, das immer öfter angesprochen wird. Zu einem liegt das an der verteilten Schulhof-CD der NPD in diversen Wahlkämpfen (Landtagswahl Sachsen 2004/ Landtagswahl NRW 2005) und zum anderen liegt das auch an der weitestgehenden Etablierung rechter Symbolik und Codes durch bestimmte Bekleidungsmarken (siehe Thor Steinar).

Also, Grund genug sich diesem Thema anzunehmen, vor allem seit Hardcore und andere Musikrichtungen vielfach in das Visier Rechtsextremer Ideologien gerückt sind. Doch wie ist überhaupt Rechtsrock entstanden und der damit einhergehende Lifestyle der Nazis, der es einem immer schwieriger macht Nazis von anderen Alternativen zu unterscheiden? In den folgenden Zeilen soll ein kurzer Rückblick folgen.

Wie vieles, hat alles seinen Anfang in den späten 70er/frühen 80er Jahren genommen. Zwar gab es streng genommen auch vorher Neonazistische Musik, aber mit Marschmusik macht man eine Szene eindeutig nicht attraktiver. Erst mit der Verbreitung des Punks, wird rechtsextreme Musik interessant für junge Leute. Skrewdriver ist hier die erste Band, die die Marschroute für viele aufzeigte. Vielen ist Skrewdriver ein Begriff, gilt diese Band ja auch als die Rechtsrockband schlechthin. Allen voran ihr Frontann Ian Stuart Donaldson tat sich als Führer einer ganzen Bewegung in der Szene hervor. Unter anderem war dieser Mitglied bei der NF (National Front England). Diese Partei ganz durchaus mit der NPD verglichen werden, ist aber in Teilen viel radikaler. Doch diese parteiliche Tätigkeit wurde nochmals übertroffen durch die Gründung des Neonazistischen Netzwerkes Blood & Honour. Dieses Netzwerk wurde in den 80er Jahren aufgebaut und ist in Deutschland seit 2001 als terroristische Vereinigung verboten. Ziel dieses Netzwerkes, das bis heute in fast allen europäischen Ländern (trotz Verbote, wie in Deutschland) existiert und operiert, ist die Vernetzung von Plattenproduktionen und Konzerten. Darüber hinaus, gehen auch Anschläge und Angriffe auf Migranten/innen auf das Konto des Netzwerkes.

Aber zurück zur eigentlichen Geschichte der Szene. In den 80er Jahren schwappte die Welle des Rechtsrocks, wie er von Skrewdriver geprägt wurde, nach Deutschland. Bands wie die Böhsen Onkelz, oder andere (Landser/Störkraft) waren noch recht uneinig in ihrer Botschaft und Ausrichtung. Lieder wie „Türken Raus“ oder „Deutschland den Deutschen“ sprechen da wiederum eine andere Sprache. Vielfach ist man sich einig das sich die Szene vor allem in übertriebenen Nationalismus stürzte.

Ab den 90er Jahre war eine weitergehende Professionalisierung der Szene zu beobachten. Labels wie Rock-o-Rama Records (Altes Label der Böhsen Onkelz) spezialisierten sich verstärkt auf die Produktion von rechtsextremem Gedankengut. Die Szene an sich wuchs bestätig weiter und auch die Parolen wurden extremistischer. Bands waren nicht stolz auf Deutschland, nein, sie leugneten den Holocaust und widmeten sich andere Perversitäten, wie die Verharmlosung der SS oder der Wehrmacht. Das Blood & Honour Netzwerk tat sein übriges für die flächendeckende Verbreitung von rechten CDs

Im Zuge dieser Entwicklung wurde auch der Staat aufmerksam auf die heranwachsende Gefahr von rechts. Aber statt wirklich präventiv zu handeln hagelte es massenweise Indizierungen der Tonträger und Verbote von Bands, was die Musiker jedoch nicht abschreckte unter neuem Namen weiter zu machen. Daneben schaffte man es, von staatlicher Seite aus sicherlich unerwünscht, einen Märtyerkult für Musiker zu schaffen, die durch das angeblich willkürliche repressive System der BRD in den Knast wanderten. Prominente Beispiele aus der Szene sind unter anderem der Landser Sänger Michael „Lunikoff“ Wegener. Neben der erwähnten Professionalisierung der Szene war auch die Entwicklung zu beobachten dass verstärkt neben dem typischen 3-Akkorde Punk auch andere Musikrichtungen für die rechten Ideologien adaptiert wurden. Neben rechter Musik im Stile von Schlagerhits (Ziellerntaler Türkenjäger – unter anderem mit dem Landser Sänger Michael Regener) wurde auch Black Metal und Hardcore instrumentalisiert. Im Laufe der 90er bis zum Jahre 2004 hat sich so eine lebendige und zugleich extrem gefährliche Szene entwickelt. Neben klassischen Rechtsrockbands wie Oidoxie aus dem Raum Dortmund, haben sich auch Bands wie Eternal Bleeding etabliert, die HC machen und bei ihren Konzerten auch nicht davor scheuen Evergreen Terrace zu covern.

Die Autoren des zum Standardwerk gereiften Werkes „Rechtsrock“, Christian Dornbusch und Jan Raabe, schätzten das seit Anfang der 90er Jahre bis zu 1000 Platten veröffentlicht wurden, Was pro Jahr eine erschreckende Veröffentlichungszahl von ca. 75 CD’s macht. Die Tendenz ist sogar eher steigend als abnehmend, was ein Grund mehr zur Sorge sein sollte. Mittlerweile existieren gegenwärtig an die 25 -30 Labels um die Gunst der rechtsextremen Käufer, die sich die CD’s ohne große Schwierigkeiten von zu Hause, ganz bequem, per Internet bestellen können. Und genau hier setzt auch die Idee des Rechten Lifestyle an. Mit der Musik entwickelt sich auch eine Szene die sich auch mit ihren Symbolen bekleiden möchte, da dies nicht immer im legalen Rahmen bleiben kann, ist vermehrt zu beobachten, wie sich viele Bekleidungsmarken Wikingerrunen und Zahlencodes bedienen. Hier sei genannt „Thor Steinar“, die Marke die einiges an Öffentlichkeit gewonnen hat, nachdem das ursprüngliche Symbol gerichtlich verboten wurde und dann neu aufgelegt werden musste. „Gangland Germany“ stellt auf einen interessanten Fall dar, der im Hip-Hop Stil gehaltene Schriftzug soll erstmal Style zeigen aber klar ist auch was mit Gangland Germany gemeint ist. Ein anderes Beispiel ist die Marke „Masterrace Europe“, diese Marke orientiert sich mit ihrem Schriftzug an Londsdalepullover, was die Bedeutung sein soll die transportiert wird, ist mehr als deutlich, nämlich dass kein Platz in Deutschland für andere Kulturen und Menschen sein soll. Aber selbst Bandlogos, wie das von der Band „Hatebreed“ werden gerne für die eigenen Zwecke genutzt, in dem man sich einfach des Schriftzuges bedient und aus „Hatebreed“ – „Hatecore“ macht. Solche Adaptierungen passieren häufig und erschweren das Identifizieren eines Nazis.

Durch Szeneläden und Internetshops wird jedem Neonazi ermöglicht sich die Bekleidung und Musik anzuschaffen. Drüber hinaus wird auch eins deutlich, Nazis passen sich durch ihre Kleidung an, viele Bekleidungen sind extra an linken, oder auch alternativen, Lifestyles orientiert. Dies erleichtert auch die gezielte „Schulung“ von Nachwuchs, da Nazis äußerlich nicht mehr die blöden Prolls mit Springerstiefeln und engen Jeans darstellen. Doch man sollte eins nicht vergessen wenn man von dieser Szene spricht, trotz neuer Erscheinung bleibt der Inhalt der gleiche. Ein hipper und trendy Nazi der “Atreyu“ oder „Blood for Blood“ hört ist immer noch ein Mensch der kranken Ideologien hinterher rennt und für Rassismus und Antisemitismus, sowie auch Faschismus, steht.

Um vielleicht noch mal zu verdeutlichen wie gewachsen diese Szene mittlerweile ist, folgen noch mal ein paar Daten und Fakten zum Jahr 2005, veröffentlicht durch das apabiz (antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.v.):
Im Jahre 2005 fanden ca. 255 Konzerte statt in Deutschland, wobei die Dunkelziffer viel höher liegt. Deutsche Nazibands veröffentlichten im Jahre 2005 124 Tonträger, davon entfielen ca. 90 auf den Bereich des „White Noise“ und „Hatecore“. Die Auflagezahl der Tonträger ist durch die Schulhof-CD sehr stark angestiegen. Mit rechter Musik und rechter Bekleidung wurde im Jahre 2005 ein geschätzter Umsatz von ca. 500.000€ erreicht. Diese Entwicklung lässt uns auch immer mehr von einer Art „Etablierter Parallelwelt“ denken, zu Recht wenn man sich das weitläufige Angebot anschaut was der Nazi von heute geboten bekommt. Sicherlich eine weitere Seite wären auch die vielfältigen Homepages und Foren wert und die ganzen Zeitschriften, aber hierfür sei auf die Quellen unter dem Text verwiesen.

Also, diese Zahlen sind mehr als Besorgniserregend und sollten uns allen ein Signal geben aktiv vorzugehen gegen Nazis und Rechtsrock. Gerade im Bereich des Hardcore ist eine zunehmende Einstellung vertreten, die das Problem nicht konsequent thematisiert. Kampagnen wie „Good Night White Pride“ sind ein richtiger Schritt in eine Nazifreier Zukunft, nur das bloße Tragen des Buttons oder T-Shirts mit dem Schriftzug bringt nichts. Die Szene an sich müsste stärker gegen Nazis in den eigenen Reihen vorgehen, dazu gehört meiner Meinung nach auch deutlich gegen Sexismus zu sein und Toleranz nicht nur zu predigen sondern sie auch zu zeigen.

Unity ja, aber ohne Nazis bitte! „Hardcore is more than music“ heißt es nicht umsonst. Und damit das auch so bleibt gilt: Null Toleranz für Rechte Musik und Ideologien.

Quellen:

Internet

www.turnitdown.de – viele Infos über Rechtrock und Musik/Kampagnen gegen Rechts
www.apabiz.de - antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.v.
www.dasversteckspiel.de – Broschüre über rechten Lifestyle, Symbolik und Codes

Literatur

Christian Dornbusch, Jan Raabe (Hrsg.): RechtsRock. Bestandsaufnahme und Gegenstrategien. rat. Unrast Verlag. Münster. 2002


von Dario
26.07.2006






Alte Kommentare

von Dan 02.08.2006 07:43

Die Onkelz in einem Atemzug mit St*rk*** und La**** zu nennen ist nichts weiter, als eine journalistische Frechheit. Stümper!

von tommy 03.08.2006 09:07

du solltest mal genau lesen mein guter.. und dich dann noch mal äußern

von @Dan 04.08.2006 14:52

Naja, dass mit den Onkelz ist ja auch so ne Sache! Die besagten Lieder wurden nun mal veröffentlicht und sie haben ihre Statements dazu abegeben. Ich denke dass sie ab den 90er nicht mehr als Faschoband zu gelten haben, aber vorher gehörten sie auf jeden Fall zu diesem Lager. Ich denke sie haben für sich selbst gemerkt, dass sie mit einer neutralen Haltung mehr Platten verkaufen können... Aber ist ja auch egal, zum Glück gibt es die nicht mehr!

von jensen 29.08.2006 15:59

erstmal: guter artikel, der sicherlich zu manch kontroverser diskussion einlädt, grad was das thema \"böhse onkelz\" angeht. generell habe ich zu dieser band keinen bezug, selbst dann nicht, wenn sie als punkband angefangen haben. das haben skrewdriver auch. begründungen, wie jugendliche verirrungen oder ähnliches gibt es ja oft genug. zweitens: ich finde den verweis zu bands, wie störkraft oder landser nicht abwegig, nur mit dem unterschied, das die \"onkelz\", entweder aufgrund von bekehrung oder finanziellen interessen, scheinbar das nationale lager verlassen haben. wie es genau war und ist, das weiß nur die band selbst! drittens: nationaler und faschistischer konsens in hardcore ist leider keine erscheinung der letzten drei jahre, sondern das gab es auch schon mitte der 90er. selbst bands, wie body count oder public enemy waren sehr beliebt. das es heute zunehmend nationale bollo typen auf konzerten gibt, ist nicht nur schade, sondern auch unakzeptabel, da hardcore auch auf toleranz und respekt gegenüber anderen baut, was nicht grad ein markenzeichen faschistischer ideologie ist. erinnere ich mich da an hatebreed oder disciplin gigs in berlin, dann wird einem regelrecht schlecht. fazit: es liegt an uns selbst, diese situation zu verändern. lamentiert wurde schon zu lange.

von bjoern 31.08.2006 08:18

jensen: schöne anmerkungen! im hatbreed show review bremen wurde ja sogar n typ mit dickem onkelz tattoo benannt, das bild findet man sogar hier ind der hatebreed galerie..

von Rene 21.09.2006 13:52

Oh mein Gott! Wisst ihr übrehaupt was ihr da über die Onkelz schreibt?? FInde ich ne sauerei! Die Onkelz gehören da NICHT rein.

von bernd 21.09.2006 23:55

rein mit den onkelz in den braunen topf...

von Dario 22.09.2006 12:02

Die Problematik die der Artikel anspricht geht ja über die Onkelz weit hinaus. Ich denke der Text soll die Leute für das Thema sensibilisieren und hat nicht die Absicht Leute anzupissen. Desweiteren denke ich das es wichtig ist die braune Vergangenheit der Onkelz zu thematisieren, fernab davon was sie ab den 90er Jahren gemacht und gesagt haben. Davon mal ab halte ich Pseudo-Neutrale Texte wie \"Antifa ihr könnt mich mal ab\" und \"Ihr Nazis seid ebenso verlogen\" für absolut lächerlich. Ich denke diese Gleichstellung von Links und Rechts niemanden weiterhilft und darüber hinaus ist diese komplett schwachsinnig! Das ist meine persönliche Meinung zu den Onkelz, die ich auch ohne Skrupel vertrete, aber dieser Text geht wie beriets gesagt über dieses Thema weit hinaus. Wer den Text liest soll einfach nur einen kleinen, sicherlich noch unvollständigen, Einblick in Rechte Musikszenen und Lifestyle bieten und darüber hinaus einen Aufruf dazu darstellen gegen nationalistischen Konsens und Sexismus in der so genannten \"HC-Szene\" vorzugehen! Nicht mehr und nicht weniger! Jensen hat es mehr als treffend formuliert!

von Thomas 03.01.2007 13:44

in zeiten wie diesen in denen faschisten wieder in landtage einziehen hilft nur eins: weniger labern mehr antifaschistische aktionen !!

von Daniel 06.02.2007 18:58

1.) Thema Onkelz Ich finds schade, daß Onkelz nochimmer für viele als \"rechts\" gelten. Zum Glück hat das aber die Onkelz nie wirklich gejuckt denn nur die Leute welche garkeine Ahnung haben und einfach nur das nachplappern, was die Medien einem Jahre lang erzählt haben, denen muss man auch nix beweisen...denn die sind eh schon verlorene, medienverseuchte Gesichter welche keine eigene Meinung mehr haben geschweige denn den Mut sich mal intensiver mit dem Thema zu beschäftigen. Ganz klar gilt: Onkelz waren mal \"rechts\" und sind aus dem Sumpf entflogen weil sie gesehen haben, daß es nicht nur schwarz oder weiß, sondern auch verschiedene Grautöne gibt. Wo wir auch gleich beim nächsten Punkt wären. 2.) Antischistische Aktionen / Musik Für mich keinen Deut besser als faschistische Aktionen und Musik. Wer so nen unfug redet wie unser Thomas hier, der gehört mit auf die selbe Stufe gestellt wie Faschisten. Das hört sich krass an, aber zur Erklärung: Wer der Meinung ist, daß man Gleiches mit Gleichem vergelten kann UND auchnoch damit im Recht is, der hat irgendwas nicht ganz richtig verstanden. Die Ideologie beider \"Parteien\" ist gleich sinnlos wie in einem Zeichentrickfilm. Das erinnert mich nämlich alles an Tom und Jerry, die haben sich auch immer und immer wieder gezofft, sinnlos versteht sich, und was kam dabei raus? Nix! Die haben sich einfach nur die Köppe eingeprügelt weil die eine Figur ne Katze war und die andere ne Maus und dann muss man ja natürlich ne abneigung gegeneinander haben. Ich sach immer \"Leben und leben lassen\" aber mit Gewalt macht man normal alles nur noch schlimmer...oder mit Provokationen. Aus dem Grund verarchte ich sowohl Rechte wie auch Linke zu tiefst weil beide genau gleich stupide Vorstellungen haben wie etwas sein muss. 3.) Die Musik der rechten Szene Da kann man diskutieren wie man will, geben wird es das immer. Genau so wie es immer irgendwelche Leute gibt die andere Menschen erschießen, beklauen oder wasauchimmer machen müssen. So Randgruppen gibt es nunmal. Man kann die Allgemeinheit darüber aufklären, nur ändern wird man niemals was daran. Weder mit schlauen Sprüchen noch mit Gewalt. Am besten ist es, solche Sachen die man nicht unterstützen will, einfach zu ignorieren. Wie gesagt...egal was man dagegen macht, es wird nix bringen. Ignorieren is das Beste was man machen kann. Die Allgemeinheit zu informieren ist ok, schührt aber auch nur unnötig das Feuer wie man z.B. nun schon an der Onkelz-Diskusion sehen kann. Wenn man alles von einem neutralen Standpunkt betrachtet, würde man weder die eine noch die andere Seite aufsticheln und könnte einen Bericht verfassen der allen was bringt. So weit meine Meinung. Euer Daniel aka DesertScorpio

von sam 26.02.2007 15:58

@ daniel alter, das ist ja mal der größte bullshit den ich jemals gehört hab! sorry aber der Tom und Jerry vergleich is doch mal n Witz für dumme, da brauch ich ja wohl nix dazu sagen... genauso zum Thema ignoriern soll besser sein... (alter?!?) und zum Thema antifaschistische Aktionen, schon mal darüber nachgedacht, dass es da nicht um Gewalt und Provokation geht??? Es geht einfach darum Stellung zu beziehen, zu zeigen dass solche Phänomene nicht einfach so hingenommen werden und darum die Masse zu sensibilisierun und das Thema weiter mehr ins öffentliche Licht zu rücken... Echt, bei solchen Hirnlosen posts könnt ich echt kotzen!!! Armes Deutschland...

von ... 26.02.2007 22:45

WORD

von Franko 28.02.2007 11:26

lol Sam dein Post is der größte Unfug den ich je gelesen hab. Du hast dich auch nochnicht wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt oder? Hauptsache malwieder ne Meinung mehr die keinen Sinn ergibt. Wie dumm muss ein Mensch sein um Gewalt mit Gewalt entgegenzutreten und dann noch zu meinen das man besser ist als die andere Fraktion? Vorallem wie naiv bist du? Du meinst man könnte mit so antifaschistischen Aktionen (die numal größtenteils gewaltätig und provokant sind!) so Nazis etc. klar machen, daß es nicht gut ist rechts zu sein? DAS was du hier verzapft ist definitif Bullshit und nicht das, was der Daniel da oben geschrieben hat. Vorallem deine Ausdrucksweise lässt schon auf ein nicht all zu hohse Alter schließen oder zumindest (um die Jüngeren nicht in den Schatten zu stellen) auf ein mindestmaß an Intelligenz. Geh bitte kotzen oder Ähnliches und spar die deine Posts in denen eh nur zusammenhangsloser Müll drin vereinigt wird.

von sam 28.02.2007 14:00

@franko sorry, aber wer lesen kann is klar im Vorteil... wo hab ich den Bitte geschrieben, dass man der Gewalt mit Gewalt entgegentreten sollte?????? Wenn du genau gelesen hättest, dann hättest du festgestellt dass ich geschrieben hab, dass es bei antifaschistischen Aktionen eben nicht!!! um Gewalt geht....(klar gibt es Aktionen, die nunmal gewalttätig enden, allerdings dachte ich dass es eine klare Sache sei, dass so etwas natürlich nicht Sinnvoll ist, traurig, dass dies nich der Fall ist...) Und natürlich ging es mir auch nicht darum irgendwelchen Idioten zu erzählen, dass ihre Einstellung scheisse is... ums nochmal zu erwähnen, genau lesen bevor man scheisse verzapft, \"die Masse ...sensibilisierun und das Thema weiter ins öffentliche Licht...rücken\" und zu deinem restlichen post is auch nichts weiter zu sagen... erst nicht lesen können, oder wollen??? und sich danach am Alter und an der Intelligenz auslassen, du hast es echt geschafft alter, Gratulation!!! Schade, dass ich mich nicht vertippt hab, sonst wär dein Kommentar noch lächerlicher geworden...

von Christin 06.03.2007 12:54

@Sam ich hab deinen post aber auch so verstand wie franko. du hast zwar nix von gewalt geschrieben, daß stimmt, aber ansonsten hab ich es genau so verstanden. vielleicht hast du dich einfach unglücklich ausgedrückt? kann ja mal passieren. aber hier rumzutoben bringt dir eigentlich weniger als du gegebenenfalls möchtest. *hihi* Gruß dat Christinschen!

von Zogga 09.03.2007 15:08

/signed @Daniel

von frage 19.03.2007 19:20

ist gangland germany nun eine rechte marke oder nicht? welche philosophie vertritt die firma , die diese marke betreibt?

von Dario 19.03.2007 20:33

Die Marke ist als rechtsextrem einzustufen, da sie bewußt für ein rechtes Klientel hergestellt und vertrieben wird. Darüber hinaus steht hinter dem Schriftzug ja auch eine Message, die über Codes der Hip Hop Szene eine tendenziell fremdenfeindliche Einstellung transportieren soll. Für weitere Infos lohnt es sich mal auf www.dasversteckspiel.de zu surfen.

von kröte 03.07.2007 11:50

\" Ein hipper und trendy Nazi der “Atreyu“ oder „Blood for Blood“ hört ist immer noch ein Mensch der kranken Ideologien hinterher rennt und für Rassismus und Antisemitismus, sowie auch Faschismus, steht.\" Atreyu und rechts?? Irgendwie komm ich da grad nich mit... Soll das heissen, das atreyu rechte musik macht, oder sollte das nur heißen, dass ein Nazi der auch \"normales\" Zeug hört ein Nazi bleibt... war ein wenig schockiert... weil ich liebe Atreyu und bin bestimmt nicht rechts (auch nicht links *g*)

von Dario 03.07.2007 23:25

Soll heißen, dass ein Nazi selbst dann auch ein Nazi bleibt, wenn er mainstreamtaugliche Musik hört.

von FKK 05.07.2007 12:10

@Dario: Sehr guter Artikel! Ignorierung des braunen Sumpfes ist definitiv der falsche Weg. Seht euch die Abgeordneten im sächsischen Landtag an, die, als NPD-Redner an der Reihe waren, den Saal verlassen haben anstatt sich die Reden anzuhören, zu analysieren und zu demaskieren. Ich habe in den letzten Jahren zahlreiche Diskussionen über die Unterwanderung der Szene durch rechte Musik verfolgt. Ich finde es gut, dass es solche Artikel (wie von dir hier Dario, aber auch löblich sei das Rock Hard und das Legacy erwähnt, die in jüngster Vergangenheit sich des Themas angenommen haben, wenn es auch dort mehr um die Unterwanderung der Black Metal Szene durch Rechte ging) gibt, denn sie geben Anlass zur Diskussion und wegdiskutieren kann man den braunen Abschaum nun einmal nicht! Und zu den Onkelz: Wer auf ihrem Abschiedsgig war und sich das Gros der Zuschauer angesehen hat, der weiß, was Sache ist. Ich weiß, dass dies eine sehr gewagte Behauptung ist, aber ich bin mir sicher dass ein Großteil der Leute sher gut etwas mit braunem Gedankengut anfangen kann. Da können die Onkelz nichts für, aber dagegen können sie auch nichts!! Und rein in den Artikel gehören sie allemal!!

von blake schwarzenbach 07.01.2008 12:40

@fkk: du widersprichst dir selbst: einmal schreibst du, dass es wichtig sei, eben nicht aus dem raum zu gehen, wenn rechte abgeordnete sprechen, um sie daraufhin zu desmakieren, was ja wohl hoffentlich verbal gemeint ist, zwei sätze später schreibst du, dass der "braune abschaum" nciht wegzudiskutieren sei. ja wie denn nun?

von FKK 07.01.2008 13:35

@BLAKE: Ich meinte damit, dass der rechte Abschaum in unserer Gesellschaft teilweise als nicht existent angesehen wird. So nach dem Motto "es gibt doch gar keine organisierte Rechte". Ersetze das Wort "wegdiskutieren" bitte durch "verdrängen, ignorieren".

von Monk 20.03.2009 19:03

Hallo, ich bin dumm!

von 02.09.2010 16:34

von 22.09.2010 23:30