Interview mit Vitja

 

Was erwartet ihr von diesem Festival?
Wir sind total euphorisiert. Hier erwarten wir mehr von als von einem ganz großen Festival, weil man hier einfach merkt, dass die Lust da ist und vor allem Akzeptanz. Zufrieden mit dem Slot? Mega geil. Wir sind mega dankbar und zufrieden. Wir haben ja noch kein Album draußen und hätten es deswegen unpassend gefunden „im Dunkeln“ zu spielen.

Was war eure erste Reaktion als ihr erfahren habt, dass ihr hier spielt?
Wir haben uns youtube videos angeschaut. Einfach um einen kleinen Eindruck zu bekommen – Bühne, Gelände, Show, die Leute etc.

Ihr habt aber schon auf einigen Festivals gespielt dieses Jahr, oder?
Ja, wir haben jetzt auf 5 Festivals gespielt.

Und fühlt ihr euch wohl hier?
Ja! Wir sind super zufrieden. Die Atmosphäre, die Leute. Es ist irgendwie gemütlich. Vorallem entspannter im Vergleich zum restlichen Wochenende. Uns gefällt das Familiäre hier. Die persönlichen Gespräche mit den Helfern, oder auch den Bands.

Und wann gibt’s den nächsten Gig?
Am 31.08. - Rock die Burg in Bad Dürkheim

Wie steht’s mit Songwriting?
Das wird meistens aufgeteilt. Vladi und Mario lassen die Riffs enstehen, und danach kümmert sich Daniel um die Drums. Oft auch genau anders herum. Dann kümmer ich mich um die Texte. Und das Zusammenspiel wird dann von allen zusammen gecheckt.

Und wie ist das, wenn einem zum Beispiel das Riff oder Text nicht gefällt?
Ganz einfach – abstimmen. Die Mehrheit gewinnt, haha.

Wie ist das generell beim Songwriting? – bestimmte Vorgehensweisen oder kommt das spontan?
Also bei unserm Debüt-Album war es so, dass wir schreiben "mussten", da wir eine Deadline hatten. Wir mussten halt alle Ideen möglichst bald in Form pressen.
Das Ganze lief dann auf Wangerooge ab.


Und gibt’s schon eine Release für euer erstes Album?
Ja, am 13.12.13 (Redfield Records)

Passend dazu auch eine Release Show?
Genau, in Münster. Kurz nach Albumrelease wahrscheinlich. Und dort wird es dann auch eine Überraschung geben.

Du warst ja vorher musikalisch anderweitig unterwegs.
Wie denkst du nun über das Projekt „VITJA“?
Das ist meine Seele, mein Traum. Wir können anders sein. Ich bin dankbar, dass dies alles möglich ist. Man spürt das in jeder Sekunde in der man mit dieser Band unterwegs ist. Einfach unbeschreiblich. Vorher hab ich halt mehr gehofft, als gemacht und das merkt man.
Mit Vitja hab ich angefangen zu leben.


Bevor wir das Interview beenden – gibt’s noch einen Leitfaden für dich?
Ja: „No one as master, no one as slave.“
– Die Grundaussage aus unserem Song „Sleeping in snow“ (Wozu es übrigens auch bald ein Video geben wird).
Aber wir wollen halt den Leuten vermitteln, dass eigentlich alle „gleich sind“ und dass man einfach gemeinsam eine geile Zeit verbringen sollte.


Dann wollen wir uns das mal zu Herzen nehmen.
Ich danke Dir für das Interview und viel Spaß mit den restlichen Bands.
Danke ebenfalls, danke an allschools!