MERA LUNA FESTIVAL - 14 neue Bands

 

Insgesamt 14 weitere Bands konnten für das M'era Luna 2014 verpflichtet werden. Angeführt wird das Bandpaket von keinen Geringeren als den Mittelalter-Rock-Legenden In Extremo. Darüber hinaus geben sich die Gothic-Novel-Rocker ASP mit ihrem neuen Programm "von Zaubererbrüdern" und Gothic Metaler Paradise Lost die Klinke in die Hand. Das Line-Up wird um die Post-Industrial-Urgesteine Die Krupps, das Aggrotech-Quintett Combichrist, die Synthiepopper De/Vision und EBM-Wegbereiter DAF ergänzt. Weiterhin können sich die treuen Fans des M'era Luna Festivals auf Spetsnaz, Darkhaus, [x]-Rx, Neuroticfisch, Solitary Experiments, Solar Fake und Ambassador21 freuen. Diese Neubestätigungen festigen erneut den Ruf des M'era Lunas eines der vielfältigsten und abwechslungsreichsten Festivals der schwarzen Szene zu sein und wecken die Vorfreude von Fans aus aller Welt auf den kommenden August.


Frühbuchertickets können zum Preis von 84,- € inkl. VVK-Gebühr und 5,- € Müllpfand. exklusiv über www.meraluna.de oder Hotline 0 180 6-853 653 (0,14 €/min/Mobilfunk max. 0,42 €/Min.).


Die bestätigten Bands:
And One | In Extremo | Deine Lakaien | Subway To Sally | ASPs von Zaubererbrüdern | Paradise Lost | Lacrimas Profundere | Faun | Die Krupps | Combichrist | De/Vision | DAF | Leæther Strip | Letzte Instanz | Das Ich | Stahlmann | Spetsnaz | Darkhaus | [x]-Rx | Neuroticfish | Solitary Experiments | Solar Fake | Feuerschwanz | The Beauty Of Gemina | Ambassador21 | Sündenklang
www.meraluna.de


Das M’era Luna ist jedes Jahr wieder Treffpunkt für die schwarze Szene aus ganz Europa, um ein friedliches und entspanntes Wochenende mit alten und neuen Freunden zu verbringen. Neben den immer hochkarätigen Headlinern gehören die besondere Atmosphäre, die kurzen Wege, der Mittelaltermarkt oder auch die extravagante Modenschau zu den Hauptanziehungspunkten für Besucher aus aller Welt. Um die 40 nationale und internationale Bands, ein umfangreiches Rahmenprogramm, Diskonächte mit Szene-DJs oder zahlreiche Verkaufsstände ziehen alljährlich mehr als 20.000 extravagant gekleidete Fans aus aller Welt an.




Die Neubestätigungen in der alphabetischen Übersicht:


[x]-Rx

Hart, blutig, tanzbar, kompromisslos. [x]–Rx wissen genau, welche Knöpfe zu drücken sind, um die feierwütigen Fans von zünftigem Industrial-Rave in Extase zu versetzen. Als sie 2006 mit dem Dancfloor-Dauerbrenner „Disco Distortion“ in den Fokus und die Herzen der schwarzen Tanzmusik-Szene schossen, fackelten [x]–Rx nicht lange und schoben „Unmöglich Erregend“ und bald darauf „Die Sexualkiste Der Hölle“ hinterher, was dazu führte, dass sie mit beiden Beinen fest in der Szene angekommen und von keinem guten Dancefloor mehr wegzudenken sind. Sie touren unermüdlich, bleiben ihrem Stil und dem Geschmack ihrer Fans treu. Legt den akustischen Zahnschutz an!



Ambassador21

Das Duo aus Belarus ist nunmehr seit 12 Jahren auf der Mission die Welt mit ihrem Virus zu infizieren, Systeme von innen heraus zu zersetzen und Konventionen zu zermürben. Sie sind Unterstützer von Pussy Riot und Großkonzerne, Sicherheitsdienste, Religionen, Soziale Netzwerke stehen in ihrem thematischen Fadenkreuz. Ihre Waffe in diesem Kampf ist der Digital Hardcore, zu dessen Elite sie neben Atari Teenage Riot oder Rabbit Junk gehören. Hart und kompromisslos, laut und aggressiv kommt ihr Sound daher, feuert auf alle Nerven gleichzeitig und brennt die Message in die Hirne der Zuhörer: Hier wird auf Konventionen gepfiffen, das hier ist musikalische Anarchie, man macht kaputt was einen kaputt macht. Ein Feuerwerk der Wut wird hier abgefackelt und es wird einem die überflüssigen Ballast aus dem Herzen brennen, soviel ist sicher.



ASPs von Zaubererbrüdern

Was anfangs als einmalige Unplugged-Konzertreise der Gothic-Novel-Rock-Band ASP geplant war, entwickelte sich über die Jahre nicht nur zum Erfolgskonzept, sondern mittlerweile zum eigenständigen Ensemble rund um Mastermind Asp Spreng. Auf dem Programm steht eine berauschende Mischung aus Folk, Unplugged-Rock und mittelalterlichen Klängen, die gewohnt mitreißenden Hits der vergangenen Konzerte und teils ganz neuen, frisch arrangierten oder komponierten Songs. Doch ob Evergreen oder Premiere, die Stücke haben eines gemeinsam: Sie erzählen spannende und ergreifende Geschichten. Natürlich wird die Legende vom namensgebenden Magier "Krabat" wieder im Mittelpunkt stehen. Dem Zuschauer werden während der Konzerte aber auch einer Menge anderer fantastischer und faszinierender Figuren und Geschehnisse begegnen.
Combichrist
Andy LaPlegua feuert mit Combichrist nun seit mehr als zehn Jahren aus allen Rohren, die das Genre zwischen Aggrotech, Rhythm ‚n‘ Noise und Industrial zu bieten hat. Noch immer scheint für das Schaffen des Quintetts das Ende der kreativen Fahnenstange nicht erreicht zu sein. Da wird mit Melodien (ja, Melodien) experimentiert, dort zischt ein Dubstep-Beat an einem vorbei und im nächsten Moment sägt einem die nächste verschrobene Synth-Fläche in das Tanzbein. Eines ist klar: Im Gegensatz zu vielen Mitstreitern in seinem Genre hat LaPlegua keinen Gefallen an ewigen Wiederholungen, eindimensionalen Songstrukturen und Preset-Sounds aus der Dose gefunden. Combichrist nimmt man die Wut, die Verzweiflung und Morbidität, der sie sich als Stilmittel bedienen wirklich ab. Combichrist ist die Apokalypse auf ganz hohem Niveau!



DAF

Deutsch Amerikanische Freundschaft: Wegbereiter des EBM - Vorreiter der elektronischen Musik - Pioniere des Techno - fester Bestandteil der internationalen Musikszene –bahnbrechende Sounds - Jahrzehntelang erfolgreich – noch heute ist ihr Einfluss deutlich spürbar – wahre Musikergröße. Die Liste der abgeschmackten Be- und Zuschreibungen könnte endlos sein. Was soll zu DAF auch noch groß geschrieben werden, das nicht eh schon alle wissen? Nun, vielleicht Eines: diese Band ist nicht ohne Grund seit über 35 Jahren ein absolutes Live-Highlight. Wer’s noch nicht gesehen hat, dem sei gesagt: dieser Auftritt wird das Zeit-Raum-Kontinuum ins Wanken bringen, er wird Surrealismus zu Realismus werden und die Herzen der Fans überquellen lassen.



Darkhaus

Neee! Das ist kein Rechtschreibfehler. Darkhaus muss so – englisches ‘Dark‘, deutsches ‘Haus‘, fertig. Warum? Weil die fünf Synthrocker aus Schottland, USA, Deutschland und Österreich kommen. Deshalb. Und weil ihre Musik eben dark ist. Und weil die Band Genres ganz einfach und ohne Tammtamm sprengt. Und weil eben genau diese Genre-Auflösung ein fabulöses, soundfettes Gerüst aufbaut. Und weil die emotionsgeladene Stimme von Sänger Kenny Hanlon dem Ganzen ein Dach aufsetzt. Und weil so eben das Darkhaus entsteht. Ein Haus, in das man sich problemlos einnisten kann, in dem man die Boxen aufdrehen und gepflegten Rock hören kann, in dem man zu Dance-artigen Einflüssen tanzen und die Welt Welt sein lassen kann.



De/Vision

Steffen Keth und Thomas Adam, alias De/Vision, sind schon eine Bank des gepflegten deutschen Synthie-Pops. Kein Wunder, dass ihre dritte LP „Fairyland“ durch die Decke ging, da De/Vision unaufhörlich tourten und ihre Livekonzerte damals wie heute ein akustischer sowie optischer Hochgenuss sind. Auch musikalisch befinden sich De/Vision ständig im Wandel. Wurden sie in ganz frühen Anfangstagen von den damals bekannten Electro-Bands beeinflusst, so sind ihre Einflüsse Heute im Techno, Trance, Crossover und sogar Hip Hop zu suchen, was erstaunlich ist für eine Band, die schon immer fest in der schwarzen Szene verwurzelt war. Sie verstehen es, ihre Musik zeitlos zu machen. Ihre Melodien sind einprägsam, die Texte anspruchsvoll, der Sound nahezu perfekt.



Die Krupps

Die Krupps haben nicht nur schon beeindruckend schnell in ihrem Gründungsjahr 1980 den Durchbruch geschafft, sie haben zudem noch mit ihrem Mix aus Post-Industrial und Avantgarde den Grundstein zu Genres gelegt, die wir heute als Electronic Body Music oder auch Neue Deutsche Härte kennen und lieben. Immer wieder brachten Die Krupps den Mut auf mit Konventionen zu brechen, nahmen Gitarren in ihren Sound auf, bauten Musikinstrumente selbst (wie z. B. das Stahlophon) und dachten immer einen Schritt voraus. Stillstand ist der Tod, Stille ist Vergessen. Die Krupps spielen seit eh und je mit der angeblichen deutschen Leidenschaft für „Schweiß und Arbeit“, jedoch nicht ohne ebenjenes Klischee auf ihre Art und Weise zu konterkarieren und zu parodieren. Vor so viel künstlerischer Vielfältigkeit kann man nur das Haupt neigen.



In Extremo

Was In Extremo anfassen wird zu Gold. Punkt. Die beiden letzten Alben „Sängerkrieg“ (2008) und „Sterneneisen“ (2011) rauschten direkt aus dem Rock-Orbit auf Platz Eins der deutschen Albumcharts. Auch das neue Studioalbum der Mittelalter-Rocker „Kunstraub“ schaffte es bis auf Platz zwei. Ob Europa, Mexiko, Argentinien, Chile, USA oder China: In Extremo begeistern die ganze Welt, verkauften bislang über 1 Million Tonträger und erhielten eine Goldauszeichnung nach der nächsten. Das Erfolgsrezept: In ihren Songs offenbart sich durch den Einsatz historischer Instrumente und vor Lebensfreude strotzender Texte eine oft vergessene Klangwelt, die jedoch mühelos im hier und jetzt ihren festen Platz findet. Keine Frage: In Extremo sind heute die wichtigsten Spielmänner ihres Genres. Und das sind sie nicht zuletzt geworden, weil sie einfach ehrliche Typen sind, die kompromisslos ihren Weg gehen. Folgen wir den Spielmännern doch ein kleines Stück…



Neuroticfish

Bei Neuroticfish bekommt Industrial, Trance und Synthie-Pop einen gehaltvollen semantischen Unterbau durch die intensive Beschäftigung mit Themen wie Neurosen, Paranoia und emotionale Befindlichkeiten aller Art. Dieser Zusammenhang, gepaart mit zuckersüßen Pop-Melodien, verdichtet das Klangerlebnis Neuroticfish zu einem hochintensiven, morbiden und faszinierenden Bastard aus Aggressivität und Katharsis. So geht geistreicher reflektierter Elektro, so geht Musik mit Sinn und Verstand. Kein Wunder, hat sich Mastermind Mario Klein doch ein Vorbild an Qualitätslieferanten wie Skinny Puppy, Nine Inch Nails oder Depeche Mode genommen. Hier erlebt der Hörer Future-Pop, der zu fesseln versteht.



Paradise Lost

Aufgepasst, Freunde der Melancholie: Die Gruppe um den charismatischen Sänger Nick Holmes feierte 2013 bereits ihr 25-jähriges Bestehen und trug mit ihrer ergreifenden, melancholischen Mischung aus Death und Doom entschieden zur Entwicklung des Genres Gothic Metal bei. Klassikeralben wie "Gothic", "Icon" und "Draconian Times" gelten heute als wegweisend, doch auch Werke aus der jüngeren Bandgeschichte wie "Requiem" oder das aktuelle "Tragic Idol" stehen bei Fans und Presse gleichermaßen hoch im Kurs. Und das tun auch ihre Liveauftritte. Nirgends verdichtet sich massiver Sound, Traurig- und Eindringlichkeit so eindrucksvoll wie bei Paradise Lost auf der Bühne. Will you be there?



Solar Fake

Kinder, was das Älterwerden so mit uns anfängt! Die einen werden weise, die anderen faltig. Und Sven Friedrich? Der wird einfach mal so zum begnadeten EBM’ler. Eine Entwicklung, die mit seinem momentanen Bandprojekt Solar Fake ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Was für eine Musiker-Geschichte: Mini-Friedrich im zarten Kindesalter mit klassischer Gitarre und Schlagzeug zugange, entdeckt in den, sagen wir Jugendjahren, den Hang zum Gothic-Rock und wird postum Frontmann von Dreadful Shadows. Wenige Jahre später ist er Mitbegründer von Zeraphine und stellt die Dark Rock-Szene auf den Kopf. Sechs Jahre später gründet Sven Friedrich dann Solar Fake und zeigt dem Dark Wave, was ein Alleskönner alles kann: treibende Elektrobeats, tranceartige EBM-Sounds und diese Wahnsinnsstimme.



Solitary Experiments

Den geschickt gestrickten Melodiebögen, die in ihren fett arrangierten Klanggewändern direkten Kurs auf Herz und Hirn nehmen, merkt man eine gehörige Portion musikalische Reife an. Dichte Sequenzen und treibende Analog-Leads machen die Songs von Solitary Experiments zu einem rundum schweißtreibenden Vergnügen, das die Clubs im Sturm erobert hat. Und das bereits seit 20 Jahren! Ihre künstlerische Konsequenz, ihr kreativer Weitblick und ihre Wandlungsfähigkeit haben Solitary Experiments zu einer Band gemacht, die sich problemlos mit den bekannten Künstlergrößen im Koordinatenfeld zwischen Synth-Pop, melodiösem EBM und Future Pop messen kann.



Spetsnaz

Die beiden Schweden Pontus Stålberg und Stefan Nilsson alias Spetsnaz haben sich die richtigen Vorbilder zu Herzen genommen. Hier wird konsequent an EBM á la Nitzer Ebb, Front 242 oder den Krupps geschraubt, und das schon auf Spitzenniveau seit nunmehr 12 Jahren! Kraftvoller Gesang, frenetisch wummernde Basslinien und eine gnadenlose rhythmische Breitseite werden die Fans der alten EBM-Schule ebenso begeistern wie die Anhänger der moderneren Tanzwut. Man kann es in einem einfachen Satz zusammenfassen: wenn Du zu dieser Musik Deinen Hintern nicht hoch bekommst, wirst Du es wohl zu keiner Musik tun!