Plattenkritik

1997 - On The Run

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Release Date: 30.05.2008
Datum Review: 22.05.2008

1997 - On The Run

 

Bei dem Titel "On The Run" sollten bei jedem künstlerisch interessierten Farbfreund Assoziationen mit der gleichnamigen autobiographischen Lektüre eines gewissen Künstlers die Synapsen in Wallungen versetzten, hierbei handelt es sich aber um das Victory Zweitwerk des sechsköpfigen Jahreszahlkombinats aus Chicago, welche mit einem visuellem Kontrastprogramm zum vergangenen Release um die Ecke kommen.

Ein gutes Stück gereifter und versierter als noch zu "A Better View Of The Rising Moon" Zeiten, verköstigt man charmanten, poppigen Emorock ohne Klischees, dafür jedoch mit großen Emotionen. Die Musik von 1997 lebt von dem vokalen Wechselspiel von Sänger Kevin Thomas und Sängerin Alida Marroni, die sich herrlich ergänzen und der sanftmütigen Musik die richtigen Intensität verleihen. Auch wenn man atmosphärisch noch nicht mit den grandiosen STRAYLIGHT RUN mithalten kann, schafft man beispielsweise mit "January 19th" ein wunderbares Kleinod, welches dem schon sehr nahe kommt. Unaufdringlich und dennoch sehr eingängig schließen 1997 mit diesem Album die klaffende Lücke, die STRAYLIGHT RUN im Roster des Bulldoggenlabels hinterlassen haben. "On The Run" ist vertonte Romantik, Freunde besagter Band aber auch von THE FORECAST werden verzückt sein

1. One Track Mind, Four Track Heart
2. Dancing With The Devil
3. Sunset Beyond Black Clouds
4. 4 a.m. Conversation
5. January 19th
6. I Will Always Find You
7. Winds Of Change
8. Zechariah's Song
9. A Dream Of Form In Days Of Thought
10. Tennesse Song Pt. 2
11. On The Run

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Torben

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Allschools Chef

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