Plattenkritik

AC/DC - Family Jewels DVD

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 01.01.1970

AC/DC - Family Jewels DVD

 

Es gibt vier Buchstaben, die Rockfans unterschiedlichsten Alters ein dickes Grinsen und große Augen ins Gesicht zaubern. ACDC die erste Band, für deren Konzertkarte ich allein richtig viel Asche bezahlt habe... Die gleichen ACDC, die damals schon meinen Vater begeisterten.
Nun nach einigen Live-DVDs bringen die 5 Australier eine Best-Of-DVD via Epic auf den Markt, der das komplette Schaffenspotential der Jahre 1975 bis 1993 zusammenfassen soll. Und viele von euch wissen, was das heißt: Die komplette Ära des Bon Scott. Und wer noch nie den Trubel um diese Person verstanden hat, der wird endlich sehen, warum er einen Platz in vielen Herzen der Fans hat.

In 30 Jahren Rockgeschichte sammeln sich einfach Videos unterschiedlicher Lokalitäten, Touren und Fernsehshows an. Was damit machen, wenn nicht den Fans zugänglich, die wahrscheinlich so was eher ersehnen, als ein neues Album. Und das bedeutet 180 Minuten volle ACDC-Mania, Livemitschnitte, TV-Shows, Musikvideos und PromoClips. Also die volle Ladung. Dazu hat man mal eine gute Aufteilung der beiden DVDs gefunden:

DVD 1: Die Bon Scott Ära. 20 Videos von Songs der `74er Jailbreak bis zur Highway to Hell. Angefangen bei „Baby please dont go“ einer TV-Aufnahme, ein Bon Scott in Frauenklamotten und blonder Perücke, der bei den Aufnahmen sich eine Zigarette anzündet und ein Angus Young, der noch richtig in die Schuluniform reinpasst weil er verflucht jung aussieht! Über „Dirty Deeds done dirt cheep“ mit ausgeschlagenen Zähnen und „Let there Be Rock“ mit einer Kirchenperformance und Bon, der als Pastor von der Kanzel den Rock ´n´ Roll predigt. Hin zum Total-Klassiker „Highway to Hell“.

DVD 2: Das Brian Johnson Kapitel: Wieder 20 Videos von 1980 – 1993. Und von Anfang an hat Brian diese Charakteristische Mütze auf. Auf der 2. DVD finden sich mehr offizielle Musikvideos von Songs wie „You Shook me all night long“ (das teilweise fast schon „Call on me“-Qualitäten aufweist) oder das fast schon legendäre Arena Video zu „Thunderstruck“. Wie so ziemlich jeder ACDC-Knaller der Zeit.

Was soll ich noch großartiges sagen? Die DVD ist mit schönem Design und gutem Sound gesegnet und bis auf den zu kleinen Pfeilen im „Clip Selection“ Menü (ich dachte beinahe, jede DVD hätte nur 5 Songs) auch in der Aufmachung lohnenswert, zumal der Preis irgendwo bei 16 Euro liegen wird. Dazu gibt’s noch die Möglichkeit sich die komplette Discography anzuschauen, um zu sehen, welcher Klassiker einem noch fehlt. Diese DVD könnte sich zu einem Klassiker mausern, denn ich denke ich bin nicht der einzige, der zu ACDC Gitarre spielen gelernt hat... Ein Genuss!

Autor

Bild Autor

Christian

Autoren Bio

Suche

Social Media