Plattenkritik

A DAY TO REMEMBER - Bad Vibrations

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Info

Release Date: 02.09.2016
Datum Review: 03.09.2016
Format: CD Vinyl Digital

Tracklist

 

1. Bad Vibrations
2. Paranoia
3. Naivety
4. Exposed
5. Bullfight
6. Reassemble
7. Justified
8. We Got This
9. Same About You
10. Turn Off The Radio
11. Forgive and Forget
12. Negative Space
13. In Florida

Band Mitglieder

 

Jeremy Mckinnon – Gesang
Neil Westfall – Gitarre
Joshua Woodard – Bass
Kevin Skaff – Gitarre
Alex Shelnutt – Schlagzeug

A DAY TO REMEMBER - Bad Vibrations

 

Nach drei Jahren gibt es neuen Stoff von A DAY TO REMEMBER. Mit „Bad Vibrations“ veröffentlichten die fünf Amerikaner ihr zweites Album mit dem eignen Label ADTR Records. Dabei entstanden ist ein Hybrid, der es einem schwer macht die Platte zu lieben.

A DAY TO REMEMBER vereinen Metalcore, Hardcore und Pop-Punk. Das ist keine Überraschung. Im Normalfall wird diese Mischung aus verschiedenen Stilen in ein Lied verpackt. Es entsteht eine Symbiose aus mehreren Musikrichtungen. Auf „Bad Vaibrations“ ist das allerdings anders. Es scheint nur noch entweder oder zu geben. Mit dem titelgebenden „Bad Vibrations“ fängt das Album stark an. Ein harter Einstieg, der an alte Zeiten erinnert. „Paranoia“ schließt daran an, ist im Chorus aber schon um einiges melodischer. Dann folgt der große Schock. Das dritte Lied, „Naivety“, funkt überraschend dazwischen. Es ist ein seichter pop-punkiger Song. Screams und dunkle Töne gehören so kurzzeitig der Vergangenheit an. Umso krasser wird es dann kurz darauf mit „Exposed“. Dann bewegt sich die Platte erst mal weiter in der Dunkelheit, mit epischen Klängen und harten Riffs. Die zweite Hälfte von „Bad Vibrations“ ist etwas ganz Anderes. Nicht ganz so unbeschwert wie „Naivety“, aber dennoch deutlich heiterer und melodischer geht das Album weiter. Etwas dramatischer wird es noch mal bei „Turn Off The Radio“. Großartige Metal-Elemente sucht man im Ausgang der Platte aber vergeblich. Der traurige Höhepunkt folgt zum Schluss. „In Florida“ ist so seltsam und nervig, dass es schlichtweg ein schlechter Song ist. Dennoch lohnt es sich „Bad Vibrations“ anzuhören. Es ist zwar nicht das beste Werk von ADTR, aber immerhin hörbar und ganz in Ordnung.

Autor

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Katharina

Autoren Bio

Studentin, süchtig nach Musik & englischen Büchern, und immer von Fernweh geplagt :)

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