Plattenkritik

A Life Divided - Heart On Fire

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Release Date: 05.11.2010
Datum Review: 11.11.2010

A Life Divided - Heart On Fire

 

Es ist schon überaus ungewöhnlich, dass man als Review-Exemplar eine Single zugeschickt bekommt. Noch dazu wenn es sich dabei um eine Newcomer Band handelt. Jedenfalls Laut Promozettel, denn irgendwie gibt es die Band nun schon seit 2003, es gibt bereits zwei Alben und es wurden schon Touren im Vorprogramm von OOMPH! und EISBRECHER absolviert. Außerdem spricht der Promozettel von Electro Rock. Na dann weiß man ja was einen erwartet. Oder nicht?

Ich jedenfalls bin etwas überrascht, denn anstatt der xten OOMPH!-Kopie klingen A_LIFE [DIVIDED] eher nach STABBING WESTWARD mit Chester Bennington von LINKIN PARK am Mikrofon. Das ist in meinen Augen sehr positiv denn STABBING WESTWARD gehören zu den Bands die ich in der Pubertät rauf und runter gehört habe und die ich Heute immer noch schmerzlich vermisse. Jedenfalls ein bisschen, man wird ja auch älter. Der Sound ansich sagt aber leider nicht allzuviel über die Qualität aus. Denn ich möchte ganz ehrlich lieber die "Darkest Days" reinschmeißen als mich hiermit zu beschäftigen. Immerhin ist dieses Release hier schön kurz, macht aber leider auch nicht unbedingt Appetit auf mehr. Da müsste man auf Album-Länge schon ein paar richtig kreative Einfälle haben.

So bleibt die Vermutung, dass man mit der LINKIN PARK-Assoziation in deren Zielgruppe vielleicht ein paar Euros abräumen will. Ansonsten bleibt hier einfach nichts hängen und man bringt auch nichts neues an den Tisch. Bei mir bleibt jedenfalls nur ein müdes Achselzucken als Kommentar stehen.

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Georg

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