Plattenkritik

Additional Time - Additional Time

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 11.11.2011
Datum Review: 22.01.2012

Additional Time - Additional Time

 

Additional Time kommen aus dem Saarland und machen Hardcore. Nachdem der wohl bekannteste musikalische Export dieser Richtung (BLEED INTO ONE) Anfang des Jahres den Löffel abgeben wird folgt nun die nächste Formation der härteren Art aus dem kleinen Bundesland. Mit der just via Dead Serious Recordings veröffentlichen 7 Inch wird hier der Anfang gemacht. Die 3 Songs umfassende Platte begeistert schon einmal mit sehr ansehnlichem Artwork, wobei hoffentlich auf der finalen Vinylversion jegliche Schreibfehler ausgebessert sind (was bei der Promo-CD leider nicht der Fall ist). Der erste Höreindruck zeigt eine angenehm raue aber dennoch ausreichend transparente Produktion die sehr gut zur groovigen, wütenden Musik passt. Auf der Facebookseite der Band findet sich der Satz „No Hatebreed or Terror clones here“ und ich muss zugeben, es stimmt. Man fühlt sich während der 9 Minuten, die die EP umfasst , zwar durchaus des Öfteren an Bands dieser Richtung erinnert, jedoch keineswegs in Form einer stumpfen Kopie. Vielmehr lehnt man sich hier und da bei den Genannten oder ähnlichen Formationen an, schafft es aber dennoch eine eigene Note unterzubringen. Natürlich darf hier keine musikalische Innovation erwartet werden, aber man hört einfach eine gewisse Routine, die daher rührt dass die Mitglieder teilweise schon jahrelang in der saarländischen Hardcoreszene unterwegs sind und einfach mittlerweile wissen, wie man solche Musik ansprechend macht und verpackt. An und für sich also im Anbetracht dessen, dass es sich hier um den ersten Output dieser Konstellation handelt eine runde Sache. Wer etwas mit Bands à la NO TURNING BACK, TERROR oder eben BLEED INTO ONE anfangen kann, macht bei ADDITIONAL TIME nichts verkehrt.

Tracklist:
1. Last Warning
2. Inner Strength
3. The End

Autor

Bild Autor

Mario S

Autoren Bio

Suche

Social Media