Plattenkritik

Alex Amsterdam - Lonely Streets And Empty Lanes

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Release Date: 01.01.1970
Datum Review: 17.04.2007

Alex Amsterdam - Lonely Streets And Empty Lanes

 

„Gestatten? Alex Amsterdam. Singer/Songwriter.“, ist wohl ein Satz den der 26-jährige Düsseldorfer in letzter Zeit öfters sagen musste. Vielleicht weil er noch kein Label hinter sich stehen hat, vielleicht weil er noch relativ unbekannt ist. Noch. Hier wird er nämlich vorstellig mit seinem Debüt „Lonely Streets And Empty Lanes“, auf dem das alte Sujet des „Junge mit Gitarre schrammelt sich das Leid der Welt von der Seele“ angenehm klassisch rübergebracht wird. Nennen wir es aus Aktualitätsgründen Emo(-tionalen)-Folk-Pop mit gehöriger Lagerfeuer Romantik.

In jedem einzelnen Song steht Amsterdam mit seiner Akustikgitarre im Mittelpunkt, zu schnell kann dabei übersehen werden, dass noch mehr dahinter steckt. Gelegentliche Choreinlagen, Hammondorgelparts und Streicher, verdecken nie den Song an sich und wirken höchst geschmackvoll. Alex Amsterdam spielt derweil eine gefühlvoll TOMTE Gitarre und singt ein wenig wie Liam Gallagher. Aber eben auch nur ein wenig. „The Pain“ etwa würde problemlos als Akustikzugabe einer Emo-Kapelle durchgehen und mit „Some Kind Of Bliss“ und „Lost Without A Trace“ hat man wirklich wunderbare, potenzielle Hits im Gepäck. Die Lieder hören sich einfach an, aber keineswegs simpel. Leider haben es nur 7 Songs (inklusiver einer Live-Aufnahme) auf das Album geschafft, was wahrscheinlich verständlich ist, Studios sind teuer und so. Eigentlich erstaunlich, dass sich noch kein Label erbarmt hat, kein A&R Manager mal aufgehorcht hat. Gebt dem Mann endlich was zu essen, einen Vertrag und ein Studio.

Tracks:
1. Some Kind Of Bliss
2. Feel Nothing
3. The Pain
4. Burning My Cash
5. Lost Without A Trace
6. Days Of Smile
7. For A Lifetime And Beyond (live)

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Dennis

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