Plattenkritik

Allegaeon - Formshifter

Redaktions-Rating

Info

Release Date: 04.05.2012
Datum Review: 03.05.2012

Allegaeon - Formshifter

 

Im Gegensatz zum vor knapp 2 Jahren erschienenen Debüt "Fragments Of Form And Function" klingen ALLEGAEON deutlich gereifter. Zwar bieten die US-Amis immer noch melodischen Death Metal, der immer wieder mit brutalen Arrangements punkten kann, aber die Wildheit und die Unbekümmertheit scheint verschwunden. Der hohe Technikfaktor im Gitarrenbereich rückt „Formshifter“ vielmehr in die Nähe von ARCH ENEMY, wobei der Vergleich hinkt, denn die Amerikaner gehen viel härter und abwechslungsreicher vor.

Zudem sind sie im Vergleich zu 2010 wesentlich eingängiger geworden und bauen immer wieder atmosphärische Elemente ein. Der growlende Sänger ist durchweg verständlich und erinnert wegen seines etwas heiseren Organs an ARSIS, insgesamt könnten ALLEGAEON als gemäßigte Variante der Technig-Freaks durchgehen. Mit dem Eröffnungstrack und „Twelve“ hat „Formshifter“ auch Tracks im Repertoire, die alles andere als Standard sind und eine Band zeigen, die neben der grandiosen Gitarrentechnik auch immer einen Blick für schlüssige Songs hat.

Tracklist:
1. Behold (God I Am)
2. Tartessos: The Hidden Xenocryst
3. A Path Disclosed
4. Iconic Images
5. Twelve
6. The Azrael Trigger
7. From the Stars Death Came
8. Timeline Dissonance
9. Formshifter
10. Secrets of the Sequence

Autor

Bild Autor

Clement

Autoren Bio

Ich fühle mich zu alt

Suche

Social Media