Plattenkritik

And You Will Know Us By The Trail of Dead - The Century of Self

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Release Date: 20.02.2009
Datum Review: 19.02.2009

And You Will Know Us By The Trail of Dead - The Century of Self

 

Endlich. …AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD veröffentlichen mit „The Century of Self“ ihr inzwischen Sechstes Album (2 hervorragende EP’s nicht mitgerechnet) und glänzen wie gewohnt ohne Unterbrechung. Keine andere Band veröffentlicht solche Werke, die so stimmig und gleichzeitig komplex in sich geschlossen sind und jedes Mal auf ein Neues überraschen und innovativ klingen. TRAIL OF DEAD in eine Schublade stecken? Unmöglich! TRAIL OF DEAD mit anderen Bands vergleichen? Unmöglich! TRAIL OF DEAD ähneln sich schon fast einem Kollektiv, welches sich um CONRAD KEELY und JASON REECE sammelt. Ersterer ist bekanntlich großer Kunst-Liebhaber und erneut für die Covergesaltung von "The Century of Self" zuständig. Die Live-Shows sind atemberaubende Abende, die für jeden etwas bieten und das Publikum verschwitzt und mit offenen Mündern zurück lässt.

Und wo allerorts die Presse jubelt, dass TRAIL OF DEAD den Weg zurück zum Durchbruchswerk „Source, Tags and Codes“ gegangen sind, kann man nur sagen – es stimmt. Aber gleichzeitig geht man einen Schritt nach vorn. Entwickelt wieder neue Songstrukturen und neue Klangwelten, auf die ohne TRAIL OF DEAD wohl niemals mehr ein Musiker gekommen wäre.

Das beste Beispiel für solch gewagte Thesen ist sicherlich „Halcyon Days“, welcher gekonnt mit bereits bekannten Stärken der Bands und den neu errungenen pompösen Adern der Band spielt. Die Streicher reihen sich hektisch in die laute Musik aus, zwei, Schlagzeugen und den treibenden Gitarren ein und entwickelt sich zu eben jener Soundwand, die an TRAIL OF DEAD völlig zurecht als meisterhaft bezeichnet wird. Man könnte alle Dreizehn Tracks aufzählen, zu jedem die Kunststücke erwähnen und unendlich lange Hymnen wie „Fields of Coal“ loben. TRAIL OF DEAD haben ein Meisterwerk veröffentlicht, welches sicherlich gute Chancen auf ein Jahres-Highlight hat.

Bei aller Besonderheit dieser Band und dieses Albums muss man im Endeffekt eines festhalten: Typisch TRAIL OF DEAD.

Tracklist:

01. Gaints Causeway
02. Far Pavillions
03. Isis Unveiled
04. Halycon Days
05. Bells Of Creation
06. Fields Of Coal
07. Inland Sea
08. Luna Park
09. Pictures Of An Only Child
10. Insatiable One
11. Ascending
12. An August Theme
13. Insatiable Two

Alte Kommentare

von sazaszw 19.02.2009 22:55

gutes album.. das letzte fand ich aber stärker.

von Hurensohn 20.02.2009 08:33

jap, sehr gut

von ian [ttr] 20.02.2009 10:51

also mit source tags & codes kann es nicht mithalten. finde es ist eher eine art worlds apart in etwas ruhiger. so divided fand ich persönlich enttäuschend. muss noch einige male mehr hören aber hit ist für mich bisher "bells of creation" und auch "inland sea" kann einiges.

von chris 08.03.2009 23:06

hat mich anfangs nicht vom hocker geworfen - jetzt liebe ich sie :) typisch trail of dead halt... aber diejenigen, die hier abgestimmt haben, haben das sicher nach dem ersten Hördurchgang getan....

von fu 09.03.2009 00:07

diejenigen, die hier gevoted haben, hören wahrscheinlich auch suicide silence und sind somit sowieso nicht ernst zu nehmen.

von Jay 30.03.2011 13:17

24 Leuten geben diesem Album 1 Punkt, sagt dass nicht alles aus? Immer dieses negativ Trend Pushing, was soll das?

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Raphael

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