Plattenkritik

Angel City Outcasts - Deadrose Junction

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Release Date: 16.06.2006
Datum Review: 09.06.2006

Angel City Outcasts - Deadrose Junction

 

Schaut man sich die Liste der Bands an mit denen ANGEL CITY OUTCASTS schon getourt sind, dann tauchen dort so legendäre Namen wie THE ADOLESCENTS, DEAD KENNEDYS, U.S. BOMBS oder YOUTH BRIGADE auf, was einem vor Ehrfurcht schon mal den Atem Stocken lässt. Leider kann die Band mit ihrem durchaus sehr ambitionierten „Street-Punk-Rock-and-Roll“ nicht vollständig die Fußstapfen dieser Helden ausfüllen was jedoch auch daran liegen mag, dass sie neben den überdeutlichen Punkeinflüssen auch Platz für Country und Hardrock findet und so insgesamt einen sehr vielseitigen Stilmix kreiert, der sich nicht so eindeutig definieren lässt wie die Genres die die oben genannten Bands geprägt und zum Teil mitbegründet haben. Bei A.C.O. wechseln sich schnelle Punkrockpassagen mit GUNS ’N ROSES mäßigen Refrains ab, mischen sich sehr melodiöse Backup Chöre mit ausgiebigen Gitarrensoli und treffen zum Teil akustische Countrygitarren auf Heavy Metal Einflüsse. „Deadrose Junction“ ist ein Album, das sowohl alteingesessene Punkrocker wie auch eingefleischte Rock’n’roll Fans oder Hardrockanhänger begeistern sollte. Persönlich sind mir einige der insgesamt vierzehn Songs ein wenig zu lang, die Energie und die abwechslungsreichen sowie extrem einprägsam präsentierten Refrains sorgen jedoch für genügend Kurzweile, dass das kein ausschlaggebender Kritikpunkt sein sollte. Mit ANGEL CITY OUTCASTS beweist mal wieder eine Band wie viel Potential noch in Los Angeles vorhanden ist.

Tracklist:

1 Made For This
2 Down Spiral
3 Rev It Up, Turn It Loose
4 Outcast Rock N Roll
5 Sunset Sultan
6 Breakout
7 Bleeding Heart Saloon
8 Horns N Halos
9 Cutthroat
10 Where I Belong
11 Take The Town
12 Ten After Midnight
13 Word To The Wise
14 No One Alone

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Konstantin

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