Plattenkritik

Anmod - Monstrosity Per Defectum

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Release Date: 01.01.2008
Datum Review: 06.03.2008

Anmod - Monstrosity Per Defectum

 

ANMOD (vielleicht kennt der ein oder andere das Trio noch unter dem Namen FORNICATION) kommen aus Brasilien und spielen wie ihre Landsmänner OPHIOLATRY, KRISIUN oder ABHORRENCE derben Death/Grind. Drei finstere Gesellen (Gerson Watanabe, Gitarre, Johnny R. R., Drums und Hernan Oliveira, Bass/Gesang) prügeln sich durch 12 Songs, wobei 3 Minuten pro Track selten erreicht und die Blastschallmauer selten unterschritten wird. Hört sich gut an, ist es aber nicht. Und das liegt maßgeblich am Sound, denn der stellt das Schlagzeug zu sehr in den Vordergrund (Mr. R. R. ist ein Tier an den Fellen) und drückt die Gitarre somit in den Hintergrund. Lediglich bei den ordentlichen Doublebassabschnitten kommt sie ein wenig zur Geltung, bleibt aber auf Albumlänge völlig unspektakulär. Zudem kommt auch noch relativ einfaltsloses und ohne Höhepunkte versehenes Songwriting, so dass sich "Monstrosity Per Defectum" nach einem langen und langweiligen Song anhört.
Sänger und Bassist Hernan Oliveira hört sich zudem an wie der kleine Bruder von George "Corpsegrinder" Fisher, sowohl die Growls als auch das Gekeife ist abgeschaut. Das alles zeugt nicht gerade von Originalität und Einfallsreichtum.
Allein Knüppel-aus-dem-Sack und gute Schlagzeugarbeit genügt heutztage nicht mehr für ein gutes Album, schon gar nicht kann mit der brasilianischen Herkunft gepunktet werden, da gibt es bessere (siehe oben) Bands.

Tracklist:
1. Serpent-Legged
2. Anmod
3. Hung Up At The Pale
4. Wretchedness And Decay
5. Outwitted By Redeeming Features
6. Behold
7. Absence Of An Upper World
8. Impending Loss
9. Weakness Of Will
10. Thoughtlessness
11. Surcease
12. Monstrosity Per Defectum

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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