Plattenkritik

Anne Clark - The Smallest Acts Of Kindness

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Release Date: 26.09.2008
Datum Review: 20.10.2008

Anne Clark - The Smallest Acts Of Kindness

 

Bekannt wurde ANNE CLARK in den 80ern durch elektronische Sounds, ihrem unnachahmlich collen Sprechgesang und den Hits "Sleeper In Metropolis" und "Our Darkness". "The Smallest Acts Of Kindness" ist nun ihr erstes Album mit Originalmaterial seit über zehn Jahren, auf dem sie eine ultimative Fusion von elektronischer Musik und akustischen Elementen anstrebt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Songs, die die Engländerin seit Jahren live spielt, zu deren Umsetzung sie im Studio bisher aber nie gekommen ist. Die Palette reicht vom bombastischen bis zum tanzbaren Sound, von Akustikstücken über Folklore bis hin zu besinnlichen Parts. Die verschiedenen musikalischen Ausrichtungen harmonieren nicht unbedingt miteinander, sie werden nur durch die Stimme der einstigen düster-melancholischen New-Wave-Königin zusammen gehalten. Inhaltlich beschäftigt sich ANNE CLARK mit organisierter Religion, den eskalieenden Krisen rund um Öl und Nahrungsmitteln und den weltweiten Vergewaltigungen von Rechten und Ressourcen. Die Protagonistin fasst das Album zusammen als: "Wenn die Welt jede Sekunde kleiner wird, müssen wir jeden Moment enger zusammen rücken." Für Fans ist "The Smallest Acts Of Kindness" sicherlich ein Muss, Liebhaber elektronischer Klänge sollten das Release mal testen.

Tracklist:
1. Nothing Going On
2. The Hardest Heart
3. Waiting
4. Psalm
5. Know
6. As Soon As I Get Home
7. Off Grid
8. Boy Racing
9. Zest
10. Prayer Before Birth
11. Full Moon
12. If

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Clement

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