Plattenkritik

Artillery - Legions

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Release Date: 22.11.2013
Datum Review: 06.12.2013

Artillery - Legions

 

Die Veröffentlichung des dritten ARTILLERY Albums nach der Reunion, die genial durch das Comeback-Album „When Death Comes“ 2009 eingeleitet wurde, stand unter keinem guten Stern, denn Sänger Søren Adamsen und Ur-Drummer Carsten Nielsen verließen die Band. So wurde Michael Bastholm Dahl für den Gesang (und Josua Madsen für die Drums) verpflichtet, der bereits seine Sporen bei RIPE (unbedingt mal deren 2012er Werk „The Eloquence of Silence“ anchecken!) verdiente. Nach wie vor ist das Material der Dänen sowohl im klassischen Bay Area-Thrash Metal als auch im Speed Metal einzuordnen. Die „neue“ Stimme von Dahl ist allerdings mehr im klassischen Power Metal zu Hause, so dass das Material etwas mehr in diese Richtung tendiert. Was natürlich nicht heißen soll, dass sich die Stützer-Brüder Michael und Morten an den Gitarren ausruhen. Dauerhaft wird hochkarätiges Songwriting vom Stapel gelassen und Riffs freigelegt, die locker internationalen Standard überspringen, so dass sich die Konkurrenz wiederum warm anziehen muss. Bands wie HEATHEN als Vergleich heranzuziehen ist schon eine besondere Auszeichnung, zumal auch der orientalische Flair als Trademark erhalten, wenn nicht sogar ausgebaut wurde.

Tracklist:
01. Chill My Bones
02. God Feather
03. Legions
04. Wardrum Heartbeat
05. Global Flatline
06. Dies Irae
07. Anno Requiem
08. Enslaved To The Nether
09. Doctor Evil
10. Ethos Of Wrath

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Clement

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Ich fühle mich zu alt

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